{"id":1013,"date":"2020-04-18T12:04:18","date_gmt":"2020-04-18T12:04:18","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=1013"},"modified":"2020-04-18T12:04:19","modified_gmt":"2020-04-18T12:04:19","slug":"matthias-armgardt-benjamin-kilchoer-markus-zehnder-hg-paradigm-change-in-pentateuchal-research","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=1013","title":{"rendered":"Matthias Armgardt \/ Benjamin Kilch\u00f6r \/ Markus Zehnder (Hg.): Paradigm Change in Pentateuchal Research"},"content":{"rendered":"\n<p>Matthias Armgardt \/ Benjamin Kilch\u00f6r \/ Markus Zehnder (Hg.): <em>Paradigm Change in Pentateuchal Research<\/em>, BZAR 22, XXIII+365\u00a0S., \u20ac\u00a086,\u2013, Wiesbaden: Harrassowitz, 2019, ISBN <a href=\"https:\/\/www.schulthess.com\/buchshop\/detail\/ISBN-9783447111706\/Armgardt-Matthias-Hrsg.-Kilchoer-Benjamin-Hrsg.-Zehnder-Markus-Hrsg.\/Paradigm-Change-in-Pentateuchal-Research\">978-3-447-11170-6<\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Der Sammelband ist das Ergebnis einer internationalen Tagung an der STH Basel, die vom 16.\u201318. M\u00e4rz 2017 durchgef\u00fchrt wurde. 16 Tagungsbeitr\u00e4ge werden durch einen Aufsatz von Hendrik Koorevaar erg\u00e4nzt. In der Einf\u00fchrung der Herausgeber finden sich nicht zu knappe Zusammenfassungen aller Artikel (VIII\u2013XXII), f\u00fcr die der Leser dankbar sein wird. Jeder Artikel hat eine eigene Bibliografie. Stellen- und Namensregister erschlie\u00dfen den Band.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten vier Beitr\u00e4ge sind einf\u00fchrender und methodologischer Art. Georg Fischer (Innsbruck) er\u00f6ffnet den Band programmatisch mit \u201eTime for a Change! Why Pentateuchal Research is in Crisis\u201c (3\u201320). Fischer sieht die Ursachen f\u00fcr die Pentateuchkrise u.&nbsp;a. im rationalistischen Ansatz der Aufkl\u00e4rung. Der Pentateuch sei aber als komplexe Einheit \u00fcberliefert, die eine Rekonstruktion \u00e4lterer Schichten und Traditionen nicht erlaube. Die Kriterien zur Quellenscheidung seien zu vage, was am Trend ablesbar sei, alles, was traditionell dem \u201eJahwisten\u201c zugeordnet wurde, als \u201enicht-priesterlich\u201c zu bezeichnen. Zudem st\u00fcnden sich synchrone und diachrone Ans\u00e4tze unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber. Zum anderen m\u00fcssten auf alten und neuen Wegen Alternativen f\u00fcr die Textanalyse geboten werden. Analogien f\u00fcr die Komplexit\u00e4t der biblischen Texte lie\u00dfen sich in der bildenden Kunst finden, wo mehrere Perspektiven verschmelzen, ebenso in der Musik und Architektur.<\/p>\n\n\n\n<p>Richard E. Averbeck (Trinity), \u201eReading the Torah in a Better Way. Unity and Diversity in Text, Genre, and Compositional History\u201c (21\u201343) fokussiert auf die \u00dcberlieferung der Genealogien und die Bedeutung der literarischen Gattungen in der Genesis. Er pl\u00e4diert daf\u00fcr, bei der Lekt\u00fcre dieser Texte st\u00e4rker die literarischen Konventionen seiner antiken Autoren zu ber\u00fccksichtigen, statt von modernen Voraussetzungen auszugehen. Eine st\u00e4rkere Beachtung des nomadischen historisch-kulturellen Hintergrundes w\u00fcrde beispielsweise die vermeintlichen P-Genealogien nicht von den Narrativtexten isolieren, da sich beides gegenseitig bedingt. Nach Averbeck bildeten die zun\u00e4chst m\u00fcndlich \u00fcberlieferten Genealogien mithilfe der Toldedot-Formeln den literarischen Rahmen f\u00fcr die Erz\u00e4hltexte der Genesis.<\/p>\n\n\n\n<p>Joshua Berman (Bar-Ilan) untersucht in \u201eThe Limits of Source Criticism. The Flood Narrative in Genesis 6\u20139\u201c (45\u201357), die biblische Sintflutgeschichte, die neben der Sch\u00f6pfungsgeschichte Mustertext der Literarkritik ist. Er wirft der quellenkritischen Herangehensweise neun methodische M\u00e4ngel vor. Die biblische Sintflutgeschichte werde besser erkl\u00e4rt, wenn man von einer Bearbeitung der mesopotamischen Flut-Tradition des Gilgamesch-Epos (Tafel XI) ausgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Koert van Bekkum (Leuven und Kampen), \u201eThe Divine Revelation of the Name. Warranted and Unwarranted Confidence in the Literar-Critical Analysis of Exodus 3 and 6\u201c (59\u201376), geht zwei weiteren Kernstellen der Dokumentenhypothese nach, n\u00e4mlich der Offenbarung des Gottesnamens in Ex 3 und 6. Die verschiedenen Auspr\u00e4gungen der Literarkritik und Redaktionsgeschichte f\u00fchren zu unn\u00f6tigen thematischen Spannungen und oft zu einer Fragmentierung des Materials. Im Kontext des \u00fcbergreifenden Narrativs von Gen\u20132K\u00f6n fungieren die beiden Texte aber als wichtige Br\u00fccken zwischen Genesis und Exodus.<\/p>\n\n\n\n<p>Die folgenden vier Beitr\u00e4ge befassen sich mit der Geschichte des Gesetzes. Matthias Armgardt (Konstanz), \u201eWhy a Paradigm Change in Pentateuch Research is Necessary\u201c (79\u201391), stellt im Anschluss an Kenneth Kirchen u.&nbsp;a. dar, dass die Parallelen der Gesetzescodices der Tora n\u00e4here strukturelle und inhaltliche Parallelen zu altorientalischen Texten des 2. Jahrtausends als des 1. Jahrtausends aufweisen. Er pl\u00e4diert daf\u00fcr, das Wellhausen-Paradigma aufzugeben und bei einer historischen Rekonstruktion an die entsprechende externe Evidenz anzukn\u00fcpfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Guido Pfeifer (Frankfurt), \u201eThe Pentateuch Paradigm and Ancient Near Eastern Legal History. A Look Back from the Environment\u201c (93\u2013100), skizziert die Funktionen und Voraussetzungen altorientalischer Gesetzestexte.<\/p>\n\n\n\n<p>Benjamin Kilch\u00f6r (STH Basel), \u201eWellhausen\u2019s Five Pillars for the Priority of D over P\/H. Can They Still Be Maintained?\u201c (101\u2013113), nimmt die beiden wichtigsten S\u00e4ulen von Wellhausens Dokumentenhypothese unter die Lupe: der Ort des Gottesdienstes sowie Priester und Leviten. Sie h\u00e4lt einer \u00dcberpr\u00fcfung anhand der relevanten Texte nicht Stand. Kilch\u00f6r sieht das Wellhausen-Paradigma so lange auf dem Holzweg, wie an der exilisch-nachexilischen Datierung von P festgehalten wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Markus Zehnder (Biola University), \u201eLeviticus 26 and Deuteronomy 28. Some Observations on Their Relationship\u201c (115\u2013175), steuert den l\u00e4ngsten Beitrag bei und legt eine gr\u00fcndliche philologische Untersuchung der beiden Segens- und Fluchtexte im Pentateuch vor. Er versteht das Wort \u05e7\u05b0\u05e8\u05b4\u05d9 \u201eentgegen(stehen)\u201c als Leitwort in Lev 26. Ein Vergleich von Lev 26 und Dtn 28 ergibt gro\u00dfe thematische, aber kaum lexikalische und phraseologische Verbindungen. Bei zahlreichen prophetischen Abschnitten lasse sich eine Abh\u00e4ngigkeit von Lev 26\/Dtn 28 feststellen. Dies sei f\u00fcr die Datierung relevant, da viele der prophetischen Abschnitte vorexilisch angesetzt werden. Schlie\u00dflich f\u00fchrt auch ein Vergleich mit altorientalischen Texten zum Ergebnis, dass die beiden Texte gut in die vor-neuassyrische Zeit passen.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Beitr\u00e4ge drehen sich um die Beziehung zwischen Tora and Propheten. Eckart Otto (M\u00fcnchen), \u201eDeuteronomy as the Legal Completion and Prophetic Finale of the Pentateuch\u201c (179\u2013188), versteht das Dtn entsprechend der \u00dcberschrift 1,1\u20135 als mosaische Interpretation der Sinai-Tora in Ex und Lev. Zudem versteht er das Buch als bewussten Abschluss des gesamten Pentateuch. Verschiedene Stellen im Dtn verleihen dem Pentateuch einen prophetischen Abschluss.<\/p>\n\n\n\n<p>Kenneth Bergland (Andrews University, Berrien Springs), \u201eJeremiah 34 Originally Composed as a Legal Blend of Leviticus and Deuteronomy\u201c (189\u2013205), untersucht die intertextuellen Beziehung von Jer 34,8\u201322 zu den Sklavengesetzen in Lev 25 und Dtn 15. Jer 34 war f\u00fcr Wellhausen ein Schl\u00fcsselttext f\u00fcr die zeitliche Relation der Propheten zum Pentateuch. Bergland argumentiert hingegen, dass Jer die Texte aus Lev und Dtn voraussetzt und der j\u00fcngste der drei Texte ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Carsten Vang (Aarhus), \u201eThe Non-Prophetic Background for the King Law in Deut 17:14\u201320\u201c (207\u2013223), sieht weder die prophetische K\u00f6nigskritik noch die dtr Salomokritik als Hintergund des dtn K\u00f6nigsgesetzes. Der Abschnitt f\u00fcge sich gut in das altorientalische K\u00f6nigsideal und passe chronologisch am besten in die vormonarchische Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzten sechs Artikel behandeln chronologische Fragen. Hendrik J. Koorevaar (ETF Leuven), \u201eSteps for Dating the Books of the Pentateuch. A Literary and Historical Canonical Approach\u201c (227\u2013242), verfolgt vor allem methodologische Aspekte. Wie lassen sich B\u00fccher und Buchgruppen abgrenzen? Und anhand welcher Kriterien lassen sich diese dann in historisch-kanonischer Perspektive datieren?<\/p>\n\n\n\n<p>Lina Petersson (Uppsala), \u201eThe Linguistic Profile of the Priestly Narrative of the Pentateuch\u201c (243\u2013264), geht in ihrem historisch-linguistischen Ansatz im Anschluss an A.&nbsp;Hurvitz und R.&nbsp;Polzin empirisch und diachron vor. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass die verbale Syntax der priesterlichen Erz\u00e4hltexte dem Standard-Hebr\u00e4ischen und nicht dem sp\u00e4ten Bibelhebr\u00e4ischen entspricht. Ein archaisierender Sprachgebrauch sei so gut wie ausgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jan Rets\u00f6 (G\u00f6teborg), \u201eThe Tabernacle and the Dating of P\u201c (265\u2013286), gelangt zu einer anderen Rekonstruktion der priesterschriftlichen Stiftsh\u00fctte (Ex 25\u201340) als die traditionelle Deutung, die sich stark am Salomonischen Tempel anlehnt. In Analogie zu Heiligt\u00fcmern der Levante sei eher an eine Art Baldachin aus vier S\u00e4ulen zu denken, die mit einem Tuch \u00fcberspannt sei und in deren Mitte ein Block aus Stein oder Metall die Gottheit repr\u00e4sentiere. Die <em>kapporet<\/em> sei nicht Deckel einer Truhe, sondern ein stehendes Objekt in Form einer Platte mit zwei Keruben. Da derartige Formen des Heiligtums von den biblischen Autoren ab etwa 600 v.&nbsp;Chr. verurteilt werden, m\u00fcsse die priesterschriftliche Konzeption in die vorexilische Zeit angesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>John S. Bergsma (Steubenville), \u201eA ,Samaritan\u2018 Pentateuch? The Implications of the Pro-Northern Tendency of the Common Pentateuch\u201c (287\u2013300), setzt sich mit dem neueren Forschungstrend auseinander, die mutma\u00dfliche priesterliche Endredaktion des Pentateuch unterst\u00fctze gegen\u00fcber den Samaritanern die Legitimit\u00e4t des Jerusalemer Tempel. Der Pentateuch habe weder Traditionen des Nordreichs aufgenommen noch sei er ein Kompromisspapier, sondern passe am besten in die vorexilische Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Sandra Richter (Wheaton), \u201eWhat\u2019s Money Got to Do with It? Economics and the Question of the Provenance&nbsp;of Deuteronomy in the Neo-Babylonian and Persian Periods\u201c (301\u2013321), beleuchtet das \u00f6konomische System Israels in neubabylonischer und persischer Zeit. Dies lasse sich nicht mit den Angaben im \u201eUrdeuteronomium\u201c vereinbaren, das deshalb besser in die \u00dcbergangszeit von Eisenzeit I und IIA (sp\u00e4tes 2. Jahrtausend) anzusiedeln sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Pekka Pitk\u00e4nen (Gloucestershire, Cheltenham), \u201eReconstruction the Social Contexts of the Priestly and Deuteronomic Materials in a Non-Wellhausian Setting\u201c (323\u2013338), analysiert die sozialen Kontexte von Gen\u2013Jos, um zu einer alternativen Rekonstruktion der Entstehung zu gelangen. Er geht von einem priesterlichen Autoren f\u00fcr Gen\u2013Num und einem deuteronomistischen f\u00fcr Dtn\u2013Jos aus, der aus levitischen Kreisen stamme.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Autoren sind sich dessen bewusst, dass sie Minderheitspositionen vertreten und nicht auf einen grundlegende Wende im Mainstream der Forschung hoffen d\u00fcrfen. Sie sind sich in der Ablehnung der klassischen Literarkritik einig und brechen f\u00fcr die Fr\u00fchdatierung biblischer Texte eine Lanze. Die Gefahr besteht, gegen Strohm\u00e4nner zu k\u00e4mpfen, weil das klassische Wellhausen-Modell vielfach modifiziert wird (wie verschiedentlich einger\u00e4umt wird) und der Priesterschrift durchaus die Aufnahme alter Traditionen zugestanden wird. Die n\u00e4chsten Schritte w\u00e4ren eine Einleitung in den Pentateuch und eine positive Darstellung, wie die Entstehung des Pentateuch alternativ vorstellbar ist, einschlie\u00dflich einer noch konkreteren Datierung und einer Diskussion der Verfasserschaft. Der vorliegende Band liefert hierf\u00fcr wertvolle Bausteine.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><em>Dr.\u00a0Walter Hilbrands, Dekan und Dozent f\u00fcr Altes Testament an der Freien Theologischen Hochschule Gie\u00dfen<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Matthias Armgardt \/ Benjamin Kilch\u00f6r \/ Markus Zehnder (Hg.): Paradigm Change in Pentateuchal Research, BZAR 22, XXIII+365\u00a0S., \u20ac\u00a086,\u2013, Wiesbaden: Harrassowitz,<\/p>\n","protected":false},"author":40,"featured_media":1014,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-1013","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-altes-testament"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1013","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/40"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1013"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1013\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1015,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1013\/revisions\/1015"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1014"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1013"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1013"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1013"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}