{"id":1518,"date":"2022-04-27T14:49:17","date_gmt":"2022-04-27T14:49:17","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=1518"},"modified":"2022-04-27T14:49:18","modified_gmt":"2022-04-27T14:49:18","slug":"angela-standhartinger-der-philipperbrief","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=1518","title":{"rendered":"Angela Standhartinger: Der Philipperbrief"},"content":{"rendered":"\n<p>Angela Standhartinger: <em>Der Philipperbrief<\/em>, Handbuch zum Neuen Testament 11\/I, T\u00fcbingen: Mohr Siebeck, 2021, br., IX+308\u00a0S., \u20ac\u00a049,\u2013, ISBN <a href=\"https:\/\/www.mohrsiebeck.com\/buch\/der-philipperbrief-9783161601026\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.mohrsiebeck.com\/buch\/der-philipperbrief-9783161601026\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">978-3-16-160245-0<\/a><\/p>\n\n\n\n\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Der neue Kommentar von Angela Standhartinger, seit 2000 Professorin f\u00fcr Neues Testament in Marburg, ersetzt in der von Hans Lietzmann begr\u00fcndeten Reihe <em>Handbuch zum Neuen Testament<\/em> den 1911 ver\u00f6ffentlichen Kommentar zum Philipperbrief von Martin Dibelius (revidiert 1925 und 1937). Das Ziel, formuliert in \u00dcbereinstimmung mit den Zielen der Kommentarreihe, beschreibt Standhartinger im Vorwort mit einem zweifachen Schwerpunkt: sie \u201em\u00f6chte im Gespr\u00e4ch mit antiken Quellen und der Forschungsliteratur, die zwischen Paulus und der Gemeinde in Philippi diskutierten theologischen und ethischen Fragen und Antworten rekontextualisieren und rekonstruieren\u201c (V).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Einleitung (1\u201372) behandelt zun\u00e4chst den Text des Philipperbriefs. Der Hinweis, dass P<sup>46<\/sup> \u201eheute von vielen\u201c nicht mehr um 200&nbsp;n.&nbsp;Chr., sondern ins 3. oder 4. Jh. datiert wird (1), wird mit Hinweisen auf Pickering, Barker, und Nongbri belegt, ohne Kim zu erw\u00e4hnen, der den Papyrus vor die Regierungszeit Domitians datiert, was ebenso unplausibel ist wie eine Datierung in das 4. Jh. Die Kurzgefasste Liste des Instituts f\u00fcr Neutestamentliche Textforschung in M\u00fcnster gibt nach wie vor 200\u2013225&nbsp;n.&nbsp;Chr. an.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Frage nach dem Absender (3) werden die Argumente von F.&nbsp;C. Baur referiert, der eine paulinische Verfasserschaft leugnete, und j\u00fcngere Autoren erw\u00e4hnt, die ihm beipflichten (zuletzt Schwab; man h\u00e4tte auch die Computeranalysen von Morten und McLeman erw\u00e4hnen k\u00f6nnen), ohne diese \u00fcberzeugend zu finden. Auf eine Widerlegung der Argumente von Baur und sp\u00e4teren Bezweifeln paulinischer Autorschaft wird leider verzichtet. Nach einer kurzen Skizze der Geschichte der Stadt Philippi wird die Entstehungsgeschichte der Gemeinde behandelt (10\u201314), einschlie\u00dflich der Darstellung der Apostelgeschichte, deren Quellenwert f\u00fcr die historische Mission des Paulus in Philippi jedoch als \u201esehr begrenzt\u201c eingesch\u00e4tzt wird (12; die bibliographischen Angaben lassen mehrere Arbeiten zur urchristlichen und paulinischen Mission vermissen). Nach einem ausf\u00fchrlichen Referat \u00fcber Papyrusbriefe und die Cicerobriefe (17\u201320) schlie\u00dft sich Standhartinger den Teilungshypothesen von Bornkamm und Bormann zum Philipperbrief an (20\u201322), ohne dies zu begr\u00fcnden oder sich mit den Argumenten, die f\u00fcr die literarische Integrit\u00e4t des Briefs sprechen (vgl. Black, Bockmuehl, H\u00e4u\u00dfer, Jennings, O\u2019Brien, Schnelle, Schoon-Jan\u00dfen, Watson, Wick), auseinanderzusetzen. Der angeblich in Philippi zwischen 100\u2013150 redigierte Brief besteht nach Standhartinger aus einem Quittungsschreiben (Phil&nbsp;4,10\u201320), einem Freuden- oder Dankesbrief (1,1\u20133,1 + 4,1\u20137,9b, 21\u201323) und einem autobiographischen Kampf- oder Warnbrief (3,2\u201321). Die Kommentierung folgt der \u201ekanonisch gewordenen Anordnung\u201c (23), was kaum konsequent ist, wenn man die kanonisch postulierte Einheit des Briefs aufgibt. Wenn man Paulus die angenommenen Gedankenspr\u00fcnge nicht zutraut und diese als Anlass zu Teilungshypothesen nimmt, muss man diese dem Redaktor zutrauen, der einen Gesamtbrief aus einzelnen kleineren Briefen ziemlich ungeschickt redigiert h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Abfassungsort wird Ephesus den Alternativen Rom und Caesarea Maritima vorgezogen (31\u201334), in erster Linie aufgrund der Erw\u00e4hnung des Praetoriums in Phil&nbsp;1,13 (vgl. Exkurs 3, 101\u2013103), eine Angabe, die jedoch wenig aussagekr\u00e4ftig f\u00fcr eine ephesinische Lokalisierung ist, jedenfalls nicht im Vergleich mit Belegen f\u00fcr die Pr\u00e4torianergarde in Rom, die wohl den Soldaten stellte, der Paulus nach Apg&nbsp;28,16 bewachte (eine Stelle, die Standhartinger (103) f\u00fcr historisch belastbar h\u00e4lt); das Argument, dass \u1f10\u03bd \u1f45\u03bb\u1ff3 \u201eso gut wie nirgends mit einer Personengruppe verbunden\u201c ist (103) und \u1f10\u03bd \u1f45\u03bb\u1ff3 \u03c4\u1ff7 \u03c0\u03c1\u03b1\u03b9\u03c4\u03c9\u03c1\u03af\u1ff3 ein Ort sein muss, also ein Statthalterpalast, den man f\u00fcr Ephesus, aber nicht f\u00fcr Rom voraussetzen kann, wo es keinen Statthalter gab, ist nicht stichhaltig: \u1f10\u03bd \u1f45\u03bb\u1ff3 verweist in R\u00f6m&nbsp;1,8 auf Personen (\u1f10\u03bd \u1f45\u03bb\u1ff3 \u03c4\u1ff7 \u03ba\u03cc\u03c3\u03bc\u1ff3 ist keine \u201eOrtsangabe\u201c sondern meint \u201eunter allen Menschen\u201c, vgl. Wolter u.&nbsp;a.), so auch Mt&nbsp;24,14; 26,13; cf. Hebr&nbsp;3,2.5; cf. Num&nbsp;12,7 LXX), was sich auch daraus ergibt, dass die Pr\u00e4position \u1f10\u03bd die unmittelbar folgende Dativwendung \u03ba\u03b1\u1f76 \u03c4\u03bf\u1fd6\u03c2 \u03bb\u03bf\u03b9\u03c0\u03bf\u1fd6\u03c2 \u03c0\u1fb6\u03c3\u03b9\u03bd bestimmt, die sich ganz sicher nicht auf weitere Orte sondern auf weitere Personen bezieht (Standhartinger h\u00e4lt beides f\u00fcr m\u00f6glich; sie interpretiert in Exkurs 18 die Angabe in Phil&nbsp;4,22 \u03bf\u1f31 \u1f10\u03ba \u03c4\u1fc6\u03c2 \u039a\u03b1\u03af\u03c3\u03b1\u03c1\u03bf\u03c2 \u03bf\u1f30\u03ba\u03af\u03b1\u03c2, die neben anderen Gl\u00e4ubigen die Christen in Philippi gr\u00fc\u00dfen, als Mitgefangene oder vielleicht Bewacher, wobei Tertullian und M\u00e4rtyrerakten als Belege akzeptiert werden, nicht jedoch Phil&nbsp;4,22 selbst als Hinweis auf Jesusbekenner unter der direkten Dienerschaft des Kaisers, was sie ohne Angabe von Gr\u00fcnden fr\u00fchestens im 3. Jh. f\u00fcr m\u00f6glich h\u00e4lt). Standhartinger h\u00e4lt Paulus in Apg&nbsp;19 nur f\u00fcr eine Nebenfigur (32) und schreibt, der Autor der Apostelgeschichte f\u00fchre die Inhaftierung des r\u00f6mischen B\u00fcrgers Paulus \u201eausschlie\u00dflich von vornehmsten Bewachern\u201c in der Apostelgeschichte auf deren allgemeine \u201eTendenz\u201c zur\u00fcck (307), was dann doch die Frage aufwirft, weshalb die Autorin einen Aufenthalt von Paulus in Ephesus akzeptiert, der nur in der Apostelgeschichte erw\u00e4hnt wird, und eine Gefangenschaft in Ephesus annimmt, die nirgends belegt ist und hypothetisch rekonstruiert werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Einleitung folgt das ausf\u00fchrliche Literaturverzeichnis (35\u201368), aufgeteilt in 1. Hilfsmittel, Quellen und allgemeine Literatur, 2. Kommentare zum Philipperbrief, 3. Literatur zum Philipperbrief, gefolgt von den Abk\u00fcrzungen (68\u201372). Bei den \u201eQuellen\u201c findet man auch die patristischen Kommentare zum Philipperbrief; eine Auflistung im zweiten Abschnitt w\u00e4re logischer; so findet man die \u00dcbersetzung von Theodor von Mopsuestias Kommentare zu den kleineren Paulusbriefen (Greer) zwischen Gerlach, Griechische Ehreninschriften, und Holm-Nielsen, Die Psalmen Salomos. Weshalb manche Titel im dritten statt im ersten Abschnitt aufgelistet werden, ist nicht immer ersichtlich (z.&nbsp;B. Margaret M. Mitchell: \u201eNew Testament Envoys in the Context of Greco-Roman Diplomatic and Epistolary Conventions. The Example of Timothy and Titus\u201c, in: <em>JBL<\/em> 111, 1992, 641\u2013662, behandelt nicht speziell den Philipperbrief und w\u00e4re deshalb eher bei der \u201eallgemeinen Literatur\u201c im ersten Abschnitt zu erwarten; dasselbe gilt f\u00fcr viele andere Titel im dritten Abschnitt).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Kommentierung des Textes folgt dem \u00fcblichen Schema der HNT. F\u00fcr die einzelnen Perikopen wird zun\u00e4chst eine deutsche \u00dcbersetzung pr\u00e4sentiert, gefolgt von einer Bibliografie, einer Einleitung (Behandlung kontextueller, struktureller, gattungskritischer, und allgemeiner inhaltlicher Beobachtungen), der Einzelexegese, und eine \u201eknappe, zusammenfassende Auslegung\u201c im Sinn einer theologischen Interpretation (V). In den bibliographischen Abschnitten werden Titel, die in der Bibliografie aufgelistet wurden, von Kommentaren abgesehen, noch einmal erw\u00e4hnt (bei der ersten nochmaligen Erw\u00e4hnung mit vollst\u00e4ndigen bibliografischen Angaben), was diesen Abschnitten oft einen betr\u00e4chtlichen Umfang gibt. In der Einzelexegese wird f\u00fcr jeden Vers der griechische Text zitiert, was nicht in allen neuen HNT B\u00e4nden \u00fcblich ist (vgl. Lindemann, Der Erste Korintherbrief; Wolter, Das Lukasevangelium). Nach dem Standard der HNT Reihe werden alle Hinweise auf Quellen und Literatur in den laufenden Text eingearbeitet. Standhartinger hat sich bem\u00fcht, den Text so lesbar wie m\u00f6glich zu gestalten und Quellen- und Literaturhinweise an das Ende ihrer S\u00e4tze zu stellen, was nicht immer gelungen ist (z.&nbsp;B., die ersten drei Auslegungsvorschl\u00e4ge zu \u03c0\u03bf\u03bb\u03b9\u03c4\u03b5\u03cd\u03b5\u03c3\u03b8\u03b5 in 1,27 werden in einem achtzeiligen Satz referiert, in dem in drei Nebens\u00e4tzen auf vierzehn Autoren verwiesen wird; ein vierter Vorschlag wird knapp vorgestellt und dann ausf\u00fchrlich behandelt, ehe in einem neuen Abschnitt ein f\u00fcnfter Vorschlag als der plausibelste eingef\u00fchrt wird, allerdings ohne Begr\u00fcndung oder Vergleich mit den anderen Vorschl\u00e4gen). Die zusammenfassenden Auslegungen am Ende der Einzelabschnitte sind unmittelbar zug\u00e4nglich; wer sich auf Predigten oder Bibelarbeiten vorbereitet, wird wahrscheinlich zuerst diese theologischen Verdichtungen lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Komplex ist die Einleitung zur Exegese von 2,6\u201311. Standhartinger skizziert die zwei wichtigsten Grundpositionen im Blick auf die theologische Grundaussage des Textes, ortet ihre eigene Position, schlie\u00dft sich der Gattungsbestimmung Hymnus an, und behandelt dann in zwei Exkursen die Gattung Hymnus (Exkurs 8, 152\u2013156, mit der Vermutung, dass der Hymnus bzw. das Hymnusfragment in Philippi oder vom Stephanuskreis komponiert wurde) und den religionsgeschichtlichen Hintergrund (Exkurs 9, 156\u2013167, mit Behandlung der verschiedenen Vorschl\u00e4ge: Adam, der Himmelsmensch, der Gottesknecht, der Urmensch-Erl\u00f6ser, die himmlische Weisheit und weisheitliche Theologie, sich in Menschen verwandelnde G\u00f6tter und in den Himmel entr\u00fcckte Menschen, der Kaiserkult, der Menschensohn und andere Throngenossen Gottes im Fr\u00fchjudentum; Standhartinger h\u00e4lt alle vorgeschlagenen religionsgeschichtlichen Kontexte als Ankn\u00fcpfungspunkte f\u00fcr m\u00f6glich, auch wenn sie nicht von allen vorgeschlagenen sprachlichen Parallelen \u00fcberzeugt ist). Die zusammenfassende Auslegung verweist (ohne Kommentar) u.&nbsp;a. auf Marchal, der die Befreiung aus menschengemachten Unterdr\u00fcckungsverh\u00e4ltnissen durch die Betonung der Selbsterniedrigung und des Gehorsams gef\u00e4hrdet sieht (181). Die Arbeiten von Larry W. Hurtado: <em>Lord Jesus Christ. Devotion to Jesus in Earliest Christianity<\/em>, Grand Rapids: Eerdmans, 2003, der die Anbetung Jesu als Kennzeichen g\u00f6ttlicher W\u00fcrde betont, und Richard Bauckham, <em>Jesus and the God of Israel<\/em>, Grand Rapids: Eerdmans, 2008, der den Einschluss Jesu in die Identit\u00e4t Gottes als theologische Innovation beschreibt, die in der Tradition nur sehr minimale Anhaltspunkt hat, werden durchgehend ignoriert. Standhartinger ist von dieser Position wahrscheinlich nicht weit entfernt, wenn sie betont, dass bei der Rezitierung bzw. beim Singen des Hymnus \u201eGottes Selbstoffenbarung in der Geschichte\u201c und \u201edie pneumatische Herrschaft, die der auferweckte und erh\u00f6hte Gekreuzigte als Kyrios bereits gegenw\u00e4rtig \u00fcber die Gemeinde aus\u00fcbt\u201c vergegenw\u00e4rtigt werden (181, mit Zitat S\u00f6ding).<\/p>\n\n\n\n<p>Wie in jedem Kommentar wird man sich bei manchen Fragen anders entscheiden, oder vorsichtiger formulieren. Ob in 1,27\u201328 milit\u00e4rische Metaphern vorherrschen und Paulus \u201edas Bild einer Entscheidungsschlacht, in der die Gemeinde als Mitstreiterin Gottes bei der eschatologischen Durchsetzung des Gottesreichs in der Welt k\u00e4mpft\u201c (137) malt, wird man nicht unbedingt \u00fcberzeugend finden, zumal das Partizip \u03c3\u03c5\u03bd\u03b1\u03b8\u03bb\u03bf\u1fe6\u03bd\u03c4\u03b5\u03c2 eher eine athletische Metapher ist; richtig ist, dass 1,27 \u201edeutliche Hinweise auf die Missionst\u00e4tigkeit der ganzen Gemeinde\u201c gibt (133); ungekl\u00e4rt bleibt, ob die Gemeinde ihre Missionst\u00e4tigkeit als Entscheidungsschlacht oder als Vorbereitung zu derselben verstehen soll. Wenn die Autorin im Blick auf 3,14 vom \u201eBild einer L\u00e4uferin oder eines L\u00e4ufers\u201c (241) spricht, gibt dies korrekt wieder, dass es auch f\u00fcr Frauen athletische Wettbewerbe gab (in Rom konnte man manchmal Frauen als Gladiatoren sehen); angesichts der Tatsache, dass Paulus bei athletischen Metaphern sicher vor allem, oder ausschlie\u00dflich, an M\u00e4nner dachte, h\u00e4tte man in diesem Fall vielleicht doch vom \u201eBild eines L\u00e4ufers oder einer L\u00e4uferin\u201c sprechen k\u00f6nnen. Was die Funktion von 2,6\u201311 betrifft, ist nicht einzusehen, weshalb sich ein ethischer Vorbildcharakter der Selbsterniedrigung Jesu, die durch die Anbindung des Relativsatzes 2,6 an die in 2,1 beginnende \u03c0\u03b1\u03c1\u03ac\u03ba\u03bb\u03b7\u03c3\u03b9\u03c2 mit dieser ganz sicher zusammenh\u00e4ngt, und eine theologische Vergegenw\u00e4rtigung des Offenbarung Gottes ausschlie\u00dfen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Kommentar von Standhartinger ist ein wichtiger Beitrag zur Philipperbriefliteratur und zum Verst\u00e4ndnis der ekklesiologischen und theologischen Anliegen von Paulus auf dem Hintergrund \u00e4lterer und zeitgen\u00f6ssischer Traditionen. Die Gefahr besteht, im Dickicht der Quellentexte unterschiedlicher Traditionen und der vielf\u00e4ltigen Vorschl\u00e4ge in der Sekund\u00e4rliteratur h\u00e4ngen zu bleiben. Standhartinger lenkt am Ende aber immer auf die entscheidenden Aussagen der Texte, die f\u00fcr die Gemeinde in Philippi und f\u00fcr heutige Leser ausschlaggebend sind.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><em>Eckhard J. Schnabel, Gordon-Conwell Theological Seminary, South Hamilton<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angela Standhartinger: Der Philipperbrief, Handbuch zum Neuen Testament 11\/I, T\u00fcbingen: Mohr Siebeck, 2021, br., IX+308\u00a0S., \u20ac\u00a049,\u2013, ISBN 978-3-16-160245-0 Der neue<\/p>\n","protected":false},"author":105,"featured_media":1519,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-1518","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-neues-testament"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1518","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/105"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1518"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1518\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1520,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1518\/revisions\/1520"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1519"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1518"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1518"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1518"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}