{"id":1843,"date":"2023-04-21T18:14:22","date_gmt":"2023-04-21T18:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=1843"},"modified":"2023-04-21T18:14:24","modified_gmt":"2023-04-21T18:14:24","slug":"ulrich-mell-michael-tilly-der-1-thessalonicherbrief-und-die-fruehe-voelkermission-des-paulus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=1843","title":{"rendered":"Ulrich Mell\u00a0\/ Michael Tilly: Der 1.\u00a0Thessalonicherbrief und die fr\u00fche V\u00f6lkermission des Paulus"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ulrich Mell\u00a0\/ Michael Tilly: <em>Der 1.\u00a0Thessalonicherbrief und die fr\u00fche V\u00f6lkermission des Paulus<\/em>, WUNT 479, T\u00fcbingen: Mohr Siebeck, 2022, 627\u00a0S., \u20ac\u00a0164,\u2013, ISBN <a href=\"https:\/\/www.mohrsiebeck.com\/buch\/der-1-thessalonicherbrief-und-die-fruehe-voelkermission-des-paulus-9783161606908?no_cache=1\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.mohrsiebeck.com\/buch\/der-1-thessalonicherbrief-und-die-fruehe-voelkermission-des-paulus-9783161606908?no_cache=1\">978-3-16-160690-8<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Sammelband, der \u201eauf ein interdisziplin\u00e4res und interkonfessionelles Symposium\u201c zur\u00fcckgeht, \u201edas vom 24.&nbsp;bis zum 26.&nbsp;M\u00e4rz 2017 in T\u00fcbingen zum Thema \u201aDer fr\u00fche Paulus\u2018 veranstaltet wurde\u201c (Vorwort), enth\u00e4lt 22 Aufs\u00e4tze von 22 verschiedenen Autoren. Es w\u00fcrde zu weit f\u00fchren, wenn man jeden einzelnen Beitrag ausf\u00fchrlich besprechen wollte. Darum soll im Folgenden lediglich kurz dargelegt werden, worum es jeweils geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Regel vergleichen die Autoren einen oder mehrere Aspekte des 1.&nbsp;Thessalonicherbriefs mit demselben Thema in einem oder mehreren \u201esp\u00e4teren\u201c unumstrittenen Paulusbrief(en). Dabei steht die Frage im Zentrum, ob sich Paulus in seinem theologischen Denken \u201eentwickelt\u201c habe \u2013 was allerdings mit dem Titel nicht angedeutet wird. Voraussetzung dabei ist insgesamt, dass der 1.&nbsp;Thessalonicherbrief das erste erhaltene Schreiben des Apostels Paulus sei. Wenn der 1.&nbsp;Thessalonicherbrief dabei allgemein um 50&nbsp;n.&nbsp;Chr. datiert wird, so kann man sich diesbez\u00fcglich auf einen breiten Konsens berufen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Galaterbrief wird dabei grunds\u00e4tzlich sp\u00e4ter datiert. Selbst Dieter S\u00e4nger, der in einem fr\u00fcheren ausf\u00fchrlichen Aufsatz die Argumente gegen die s\u00fcdgalatische Empf\u00e4ngerschaft und gegen die Fr\u00fchdatierung gr\u00fcndlich widerlegt hat, spricht sich gegen eine \u201eextreme Fr\u00fchdatierung des Galaterbriefs\u201c aus (468), auch wenn er sich in dieser Hinsicht grunds\u00e4tzlich differenzierter \u00e4u\u00dfert als die \u00fcbrigen Autoren. Es gibt jedoch wichtige Gr\u00fcnde daf\u00fcr, den Galaterbrief als fr\u00fchesten Brief des Apostels Paulus im Neuen Testament zu betrachten. Dann ist die Ausgangslage zur Beurteilung einer m\u00f6glichen \u201eEntwicklung\u201c im theologischen Denken des Apostels nat\u00fcrlich eine andere.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Beitr\u00e4ge des Bandes sind in f\u00fcnf Themenbereiche eingeteilt: I.&nbsp;Zug\u00e4nge zum \u201efr\u00fchen\u201c Paulus; II.&nbsp;Zu den Anf\u00e4ngen der fr\u00fchen paulinischen V\u00f6lkermission; III.&nbsp;Kontexte des 1.&nbsp;Thessalonicherbriefes; IV.&nbsp;Der 1.&nbsp;Thessalonicherbrief als Zeugnis der fr\u00fchen V\u00f6lkermission des Paulus; V.&nbsp;Kontinuit\u00e4t und Diskontinuit\u00e4t reflektiert am 1.&nbsp;Thessalonicherbrief.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">I. Zug\u00e4nge zum \u201efr\u00fchen\u201c Paulus<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Michael Theobald: Koh\u00e4renz und Kontingenz. Zur Frage nach einer Periodisierung der Lebensgeschichte des Paulus und den Kriterien ihrer Beantwortung (1\u201313). Theobald geht auf die Problematik der \u201ePeriodisierung\u201c der Paulustheologie ein. Dabei erw\u00e4hnt er u.&nbsp;a., dass solche, \u201edie hartn\u00e4ckig an der Authentizit\u00e4t der \u201aPatoralbriefe\u2018 festhalten, \u2026 aus ihnen ein Wirken des Apostels zwischen einer ersten und zweiten r\u00f6mischen Gefangenschaft mit gravierenden Folgen f\u00fcr sein angebliches theologisches \u201aSp\u00e4twerk\u2018\u201c konstruierten (2). Anschlie\u00dfend geht Theobald anhand von f\u00fcnf Themen (u.&nbsp;a. die Rechtfertigungslehre) auf die Frage nach Koh\u00e4renz und Kontingenz in den Paulusbriefen ein (7\u201310). Schlussendlich wird in sieben Punkten gefolgert, was diesbez\u00fcglich zu beachten sei (10\u201312), bevor ein Anhang eine \u00dcbersicht dar\u00fcber gibt, wo Themen des R\u00f6merbriefs in den anderen unumstrittenen Paulusbriefen angesprochen werden (12f).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eckart David Schmidt: Gibt es Neues zur Frage nach Authentizit\u00e4t und Datierung des 1.&nbsp;Thessalonicherbriefs? (15\u201343). Schmidt geht zuerst relativ ausf\u00fchrlich auf die breit vertretene Datierung des 1.&nbsp;Thessalonicherbriefs um 50 n.&nbsp;Chr. ein (15\u201320), bevor er die Kritik von Gerd L\u00fcdemann mit seiner Fr\u00fchdatierung um 41 n.&nbsp;Chr. darlegt (20\u201328). Anschlie\u00dfend geht es um die Annahme in der Mitte des 19.&nbsp;Jahrhunderts, dass es sich beim 1.&nbsp;Thessalonicherbrief um ein pseudepigraphisches Schreiben handle (29\u201337), und um die Position von Marlene Cr\u00fcsemann am Ende des 20.&nbsp;Jahrhunderts (37\u201342).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Markus \u00d6hler: Paulus und Antiochien (45\u201368). In diesem Beitrag geht es um den in Gal 2,11ff. erw\u00e4hnten Streit in Antiochia, der nach \u00d6hler \u201edie ganze Versammlung der Christusgl\u00e4ubigen in Antiochien\u201c betraf und infolge dessen der Apostel \u201enicht mehr in die Gemeinde\u201c gekommen sei und sich \u201emit ihr anscheinend auch nicht mehr verbunden\u201c gef\u00fchlt habe (45). Im Anschluss daran datiert \u00d6hler den Konflikt auf das Jahr 52 n.&nbsp;Chr., und der Empf\u00e4ngerkreis des Galaterbriefs wird in den s\u00fcdgalatischen Gemeinden gefunden (51), und noch sp\u00e4ter wird die Problematik in Antiochia, die zum Apostelkonzil f\u00fchrte, in \u201eden sp\u00e4ten 40er Jahren, wahrscheinlich um 47&nbsp;n.&nbsp;Chr.\u201c datiert (62). Zu beachten w\u00e4re allerdings, dass die Problematik, um die es in Gal 2,11ff. geht, erst zum Apostelkonzil in Jerusalem f\u00fchrte (vgl. Apg 15,1f.24). Und auch danach hatte Paulus der Apostelgeschichte zufolge weiterhin Kontakt zur Gemeinde von Antiochia. Im letzten Teil des Aufsatzes geht \u00d6hler u.&nbsp;a. auf die Auseinandersetzung zwischen Barnabas und Paulus nach Apg 15,36-39 ein, die \u201edeutlich vor dem antiochischen Konflikt anzusetzen ist\u201c, obwohl Lukas \u00d6hler zufolge \u201ediesen Konflikt auf die Zeit unmittelbar nach dem Apostelkonvent\u201c ansetzt (64).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">II. Zu den Anf\u00e4ngen der fr\u00fchen paulinischen V\u00f6lkermission<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Babett Edelmann-Singer: Paulus, die thessalonische Gemeinde und ihr hellenistisch-r\u00f6misches Umfeld. Das Konzept einer Dichotomie und seine Probleme (69\u201391). Edelmann-Singer will das \u201eKonzept einer Dichotomie\u201c, wonach in der Mitte des 1.&nbsp;Jh. n.&nbsp;Chr. eine in sich geschlossene christliche Welt einer \u201edem Vernehmen nach wiederum sehr homogen gedachte \u201aheidnische\u2018 Umwelt\u201c gegen\u00fcbersteht, hinterfragen (69). Edelmann-Singer geht auf die r\u00f6mische Provinz Makedonien (70\u201373) sowie auf die Stadt Thessaloniki (70\u201377) und den 1.&nbsp;Thessalonicherbrief \u201eim Kontext von Reich, Provinz und Polis\u201c (77\u201386) ein. Dann wird die Frage gestellt, ob es \u00fcberhaupt eine gemeinsame semantische Grundlage zwischen Paulus, der als \u201ej\u00fcdischer Apostel\u201c bezeichnet wird, und den Gl\u00e4ubigen in Thessaloniki, \u201ederen heidnische oder j\u00fcdische Hintergr\u00fcnde umstritten sind\u201c (88f), gegeben habe (87\u201391). Dass die Thematik nicht \u00fcbergangen wird, ist sicher richtig, doch beachtet Edelmann-Singer m.&nbsp;E. zu wenig, dass Paulus nicht nur in einer \u201eheidnischen\u201c Stadt aufgewachsen ist, sondern offensichtlich auch eine breite \u201eheidnische\u201c Bildung besa\u00df, wie in seinen Briefen wiederholt deutlich wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Marlis Gielen: Kephas \u2013 Jakobus \u2013 Barnabas. Drei fr\u00fchchristliche F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten und ihr Verh\u00e4ltnis zu Paulus im \u201eR\u00fcckspiegel\u201c des Galaterbriefs und des 1.&nbsp;Korintherbriefs (92\u2013131). Kephas, Jakobus und Barnabas werden dabei \u201eim \u201aR\u00fcckspiegel\u2018 des Galaterbriefes\u201c (97\u2013119) und \u201eim \u201aR\u00fcckspiegel\u2018 des 1.&nbsp;Korintherbriefes\u201c (120\u2013130) behandelt. Dabei wird von einer Datierung des Galaterbriefs \u201eeinige Monate nach dem 1.&nbsp;Korintherbrief\u201c (im Herbst 55 n.&nbsp;Chr.) ausgegangen (97, Anm. 18). Ein Fazit ist, \u201edass Paulus diese drei urchristlichen Pers\u00f6nlichkeiten auch nach dem antiochenischen Zwischenfall weiterhin hochsch\u00e4tzte und nicht vergessen hatte\u201c (131).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ulrich Fellmeth: Die Mobilit\u00e4t des fr\u00fchen Paulus (133\u2013144). Fellmeth geht zuerst auf das Reisen im 1.&nbsp;Jahrhundert n.&nbsp;Chr. ein (133\u2013136) und anschlie\u00dfend auf die Mobilit\u00e4t des \u201efr\u00fchen Paulus\u201c und \u201edie genutzten Routen\u201c (136\u2013144). Es werden dabei auch verschiedene Karten eingef\u00fcgt, welche die damaligen Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse aufzeigen \u2013 so z.&nbsp;B. die Karte auf S.&nbsp;141 mit den Hauptstra\u00dfen in Kleinasien als Auszug aus Wittke\/Olshausen\/Szydlak, Historischer Atlas der antiken Welt, 2012.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Monika Schuol: Paulus, seine Reisen und seine Briefe im Licht des r\u00f6mischen Transport- und Nachrichtenwesens (145\u2013154). Schuol beschreibt die Routen der paulinischen Missionsreisen (145\u2013151). Im Anschluss daran geht es um die \u00dcbermittlung der Paulusbriefe \u201eim Kontext der antiken Nachrichten\u00fcbermittlung\u201c (151\u2013154). Sie schlussfolgert: \u201eSowohl Paulus\u2018 Wahl der Reisewege und der Transportmittel als auch die Bef\u00f6rderung seiner Briefe durch Personen seines Vertrauens f\u00fcgen sich gut in die Reisegewohnheiten und die Praxis der Nachrichten\u00fcbermittlung der fr\u00fchen Kaiserzeit ein\u201c (154).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ulrich Mell: Zur Strategie der fr\u00fchen V\u00f6lkermission des Paulus (155\u2013178). Mell versucht nach eigenen Worten die Angaben des 1.&nbsp;Thessalonicherbriefs \u00fcber den Verlauf des Apostels in Griechenland \u201ezu erheben, um anschlie\u00dfend in einer Auswertung zu fragen, unter welchen pragmatischen Bedingungen Paulus seine fr\u00fche V\u00f6lkermission nach dem Verlassen von Antiochia durchf\u00fchrte\u201c (155). Der Brief, der in Korinth geschrieben worden sei, stelle einen Strategiewechsel des Apostels dar, wobei Mell vor allem von 1Thess 5,27 ausgeht, wonach der Brief in der ganzen Gemeinde gelesen werden soll (175). Aus dieser \u201ebewussten Entscheidung f\u00fcr eine Neuausrichtung der paulinischen Mission\u201c sei der Brief entstanden (177).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bernhard Mutschler: Silvanus\/Silas und Timotheus als Mitarbeiter des Paulus. Eine Spurensuche in der Apostelgeschichte und im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief (179\u2013227). Mutschler geht zuerst auf Silas in der Apostelgeschichte \u2013 der mit dem \u201epaulinischen Silvanus\u201c identifiziert wird (179) \u2013 ein (180\u2013195) und dann auf Timotheus in der Apostelgeschichte (195\u2013204), bevor es um Silvanus und Timotheus im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief geht (204\u2013227) \u2013 mit einem \u201eSeitenblick\u201c u.&nbsp;a. auf Apg 17,1\u201310 (213ff.).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">III. Kontexte des 1.&nbsp;Thessalonicherbriefs<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hermann Lichtenberger: Licht, Finsternis und Pr\u00e4destination in 1Thess 5,4\u201311 und Qumran (229\u2013243). Einleitend wird mit Heinz-Wolfgang Kuhn betont, dass kein anderer Paulusbrief n\u00e4her zu Qumran stehe als 1Thess 5,4\u20139 (229). Anschlie\u00dfend wird 1Thess 5,4\u201311 zuerst im paulinischen Kontext untersucht (229\u2013236), bevor es um \u201eLicht, Finsternis und Pr\u00e4destination in Texten von Qumran\u201c geht (236\u2013242). Abschlie\u00dfend wird betont: \u201eEine Abh\u00e4ngigkeit der Qumrantexte von Paulus ist noch unwahrscheinlicher als die des Paulus von Qumran\u201c (242). Eine genauere Antwort auf die Parallelen wird nicht gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gert J. Steyn: Tropen und Topoi. Rhetorische Ausgestaltungen im Corpus Philonis und im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief (245\u2013268). Steyn verweist auf die Bedeutung der Liebe zu Gott, der Liebe zur Tugend und der Liebe zu den Menschen bei Philo (prob 83), wobei betont wird, dass Philo \u201eeinen interessanten Einblick in den Einfluss der j\u00fcdischen Schulbildung\u201c gebe (246). Anschlie\u00dfend geht es um die Frage nach der Herkunft der \u201erhetorischen Kompetenz des Paulus\u201c (246f). Steyn geht besonders auf j\u00fcdische Parallelen zu Philo und Paulus ein und zieht daraus Schlussfolgerungen (249ff). Am Schluss werden Parallelen und Unterschiede zwischen Philo und Paulus in Bezug auf verschiedene \u201erhetorische <em>topoi<\/em>\u201c (256\u2013266) und in einer Zusammenfassung (266f) dargelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">IV. Der 1.&nbsp;Thessalonicherbrief als Zeugnis der fr\u00fchen V\u00f6lkermission des Paulus<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gudrun Guttenberger: Das erz\u00e4hlte Ich. Beobachtungen zur Erz\u00e4hlung des Aufenthalts des Paulus in Thessaloniki (269\u2013290). Es geht in diesem Beitrag um die 1.&nbsp;Person Plural (270\u2013275) und die 1.&nbsp;Person Singular (275\u2013281) im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief. Nach Guttenberger tritt Paulus als \u201eIch-Erz\u00e4hler \u2026 in 1Thess 2,18; 3,5 aus der Verborgenheit im Missionsteam heraus, als diejenige Figur, die den pers\u00f6nlichen, durch r\u00e4umlich-k\u00f6rperliche Anwesenheit ausgezeichneten Kontakt besonders w\u00fcnscht und unter seinem Fehlen besonders leidet\u201c (277). Umgekehrt wird das \u201eerz\u00e4hlte Wir, in dem sich der Ich-Erz\u00e4hler mit den beiden genannten Ausnahmen birgt, \u2026 vor allem betend gezeigt\u201c (279). Im Anschluss daran geht es um den Gr\u00fcndungsaufenthalt des Paulus in Thessaloniki (281\u2013285) und die Abwesenheit des Paulus von der Gemeinde (285\u2013288). Im Fazit wird u.&nbsp;a. die Annahme ge\u00e4u\u00dfert, dass Paulus es als Fehler gesehen haben k\u00f6nnte, \u201eThessaloniki nach kurzer Wirkungszeit zu verlassen\u201c (290).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Matthias Konradt: \u201eUm Gott zu gefallen\u201c (1Thess 4,1). Paulus\u2019 ethischer Ansatz in 1Thess 4,1\u201312 und die Kontroverse um den \u201efr\u00fchen Paulus\u201c (291\u2013310). Konradt untersucht vor allem den Zusammenhang zwischen der Erwartung der Wiederkunft Jesu und der Aufforderung zum Leben in der Heiligung im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief im Vergleich zum \u201esp\u00e4teren Paulus\u201c. Dabei betont er, dass Paulus die Heiligung in 1Thess&nbsp;4 \u201enicht unter die Adiaphora z\u00e4hlt\u201c, und im Vergleich zu anderen Paulusbriefen werde deutlich, dass \u201edie pneumatologische Dimension der Ethik bereits im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief zutage tritt\u201c (298). Auch lasse sich im Vergleich zwischen 1Kor 5\u20137 und 1Thess 4,3\u20135 \u201ekein Wandel der sexualethischen Position von Paulus registrieren\u201c (305).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Friedrich Wilhelm Horn: Gut und B\u00f6se als Ma\u00dfstab der Ethik (311\u2013323). Horn kommt in seiner Untersuchung u.&nbsp;a. zum Schluss, dass das Tun des Guten in den fr\u00fchen Paulusbriefen \u201eeine wesentliche Zielbestimmung des christlichen Handelns\u201c sei (322) \u2013 und zwar als eine \u201eeschatologische Ausrichtung\u201c (315) \u2013 und das gut und schlecht bzw. b\u00f6se \u201enicht als Oberbegriffe f\u00fcr eine Orientierung an den Geboten, der Liebe, den Worten des Kyrios, dem Willen Gottes u.&nbsp;a. verwendet\u201c werden. \u201eGut steht als ein grundlegender Wert und als ein Ziel f\u00fcr sich\u201c (323).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andreas Lindemann: Und was kommt danach? Die Auferstehung der Toten nach 1Thess 4,13\u201318 und 1Kor 15 (325\u2013363). Lindemann vergleicht 1Thess 4,13\u201318 mit 1Kor 15,1\u201358. W\u00e4hrend einige Unterschiede (z.&nbsp;B. die L\u00e4nge der Texte; 358f) betont werden, folgert Lindemann: \u201eIn beiden Briefen setzt Paulus voraus, gegenw\u00e4rtig lebende Menschen w\u00fcrden die Parusie erleben\u201c (360). Auf 1Kor 6,14, wonach Gott, der \u201eden Herrn auferweckt hat\u201c, \u201eauch uns durch seine Macht auferwecken\u201c wird, geht Lindemann allerdings nicht ein (vgl. 344, Anm. 124, wo die Stelle erw\u00e4hnt, aber nicht weiter beachtet wird). Wenn Paulus in 1Kor 15,50 betont, dass \u201eFleisch und Blut die Gottesherrschaft nicht erben\u201c k\u00f6nnen, so ist f\u00fcr Lindemann damit eine Entr\u00fcckung im Sinn von 1Thess 4,15 ausgeschlossen (353). Warum, wird jedoch nicht gesagt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Christof Landmesser: Was ist pr\u00e4sentische Eschatologie nach dem 1.&nbsp;Thessalonicherbrief? Zur Ambiguit\u00e4t christlicher Existenz in der Theologie des Paulus (365\u2013381). Landmesser betont, indem er von 1Thess 4,13\u201318 ausgeht, dass die \u201efuturische Eschatologie \u2026 notwendig eine pr\u00e4sentische Dimension\u201c habe (366). \u00c4hnliches erkennt Landmesser z.&nbsp;B. in 1Thess 5,9f (371ff). Und er schlussfolgert: \u201eJede eschatologische \u00c4u\u00dferung des Paulus in diesem Brief hat hinsichtlich ihrer Pragmatik eine pr\u00e4sentische Dimension\u201c (378f). Die Grundlage daf\u00fcr liegt demnach \u201eim Tod und in der Auferweckung des Gottessohnes\u201c (379).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Udo Schnelle: Der Paulus des 1. Thessalonicherbriefes (383\u2013405). Unter der \u00dcberschrift \u201eMethodik und Befund\u201c betont Schnelle einleitend, dass sich die Theologie der Paulusbriefe zun\u00e4chst allein aus dem ergibt, \u201ewas im Brief steht\u201c. In 10 Punkten fasst Schnelle daraufhin die Inhalte des 1.&nbsp;Thessalonicherbriefs zusammen und erg\u00e4nzt diese anschlie\u00dfend mit \u201everwandten Themen\u201c im gleichen Brief (387f). Folgend geht es dann um die \u201eVorgeschichte\u201c, n\u00e4mlich um \u201eDamaskus, den Apostelkonvent und vorpaulinische Traditionen\u201c (389\u2013396) und um die \u201eNachgeschichte\u201c in den zwei Korintherbriefen (396\u2013400). In dieser \u201eNachgeschichte\u201c geht es u.&nbsp;a. um die Rechtfertigung in 1Kor 4,4 und 6,11. Schnelle spricht diesbez\u00fcglich von einer \u201eGerechtmachung\u201c, die \u201eeffektiven Sinn\u201c hat, denn \u201eder Getaufte ist durch die Taufe gerecht, seine S\u00fcnde ist getilgt\u201c (397). So sagt es Paulus allerdings nicht. Vielmehr wird der Mensch durch Jesus Christus und seinen Tod \u201egerecht gemacht\u201c, indem er an Jesus Christus gl\u00e4ubig wird, wozu dann auch die Taufe geh\u00f6rt. Abschlie\u00dfend behandelt Schnelle den 1.&nbsp;Thessalonicherbrief \u201eals Zeugnis fr\u00fchpaulinischer Theologie\u201c (400\u2013405). Dabei formuliert er folgende These: \u201eDie <em>Vielzahl der Besonderheiten<\/em> und damit die <em>Gesamtheit des Befundes<\/em> rechtfertigen es, den 1.&nbsp;Thessalonicherbrief als Zeugnis fr\u00fchpaulinischer Theologie im sachlichen wie im zeitlichen Sinn zu klassifizieren\u201c (404).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">V. Kontinuit\u00e4t und Diskontinuit\u00e4t reflektiert am 1.&nbsp;Thessalonicherbrief<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oda Wischmeyer: \u0395\u1f50\u03b1\u03b3\u03b3\u03ad\u03bb\u03b9\u03bf\u03bd im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief und im Philipperbrief. Gibt es eine Entwicklung des Begriffs bei Paulus? (407\u2013421). Wischmeyer geht nach einer Einf\u00fchrung auf \u201eDatierungsfragen und Biographie des Paulus\u201c ein (410\u2013418), bevor sie den Begriff \u201eEvangelium\u201c im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief (415\u2013418) und im Philipperbrief (418\u2013420) untersucht. Abschlie\u00dfend wird betont, dass \u201ewir\u201c in Bezug auf den Gebrauch des Begriffs \u201eEvangelium\u201c bei Paulus, der \u201eseine eigene Mission in allen ihren Aspekten\u201c beschreibt, \u201eeine gro\u00dfe Bedeutungskonstanz w\u00e4hrend der gesamten uns \u00fcberlieferten paulinischen Korrespondenz\u201c finden (421). Den Unterschied zum Philipperbrief sieht Wischmeyer vor allem darin, dass Paulus den \u201eKonflikt mit der r\u00f6mischen Staatsmacht\u201c um 50\/51 n.&nbsp;Chr. \u201eso wohl noch nicht gesehen\u201c habe (421).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stefan Schreiber: Die Glaubw\u00fcrdigkeit des Apostels und die Frage des Unterhalts. 1Thess 2,1\u201312 im Vergleich mit Texten aus den Korintherbriefen (423\u2013444). Schreiber beschreibt zuerst die \u201egute Erinnerung an Paulus in 1Thess 2,1\u201312\u201c (423\u2013428), und anschlie\u00dfend geht er auf das \u201eBeispiel des Paulus in 1Kor 9,3\u201318\u201c (428\u2013434) sowie auf die \u201eReaktion des Paulus auf Vorw\u00fcrfe in 2Kor 11,7\u201311; 12,13\u201318\u201c (434\u2013440) ein. In der \u201eAuswertung\u201c (440\u2013444) wird das Ergebnis in vier Punkten zusammengefasst. Dabei wird u.&nbsp;a. festgestellt, dass die \u201eKomplexit\u00e4t der Gespr\u00e4chssituationen \u2026 vom 1.&nbsp;Thessalonicherbrief bis zum 2.&nbsp;Korintherbrief\u201c zunimmt (441).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Markus Tiwald: Kontinuit\u00e4t und Wandel im Schriftgebrauch des Paulus. Schriftverwendung im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief im Vergleich mit Texten aus dem R\u00f6merbrief (445\u2013460). Nach einer allgemeinen Einf\u00fchrung zum \u201eSchriftgebrauch bei Paulus\u201c (446\u2013448) zeigt Tiwald in einem \u201estatistischen \u00dcberblick\u201c (448\u2013451) auf, wie oft in den unumstrittenen Paulusbriefen die Begriffe \u201eSchrift\u201c (\u03b3\u03c1\u03b1\u03c6\u03ae) bzw. \u201eschreiben\u201c (\u03b3\u03c1\u03ac\u03c6\u03c9) in direkten und indirekten Schriftzitaten verwendet werden (448f). Anschlie\u00dfend vergleicht er die \u201eAnspielungen\u201c auf das Alte Testament im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief (451\u2013456) mit den \u201eWandlungen im Schriftgebrauch\u201c im Vergleich zu R\u00f6m 9\u201311 (451\u2013460). Obwohl Tiwald dabei \u201eeindeutig eine Ver\u00e4nderung im Schriftgebrauch des Paulus\u201c erkennt, betont er andererseits, dass sich \u201egerade hier auch eine gewisse <em>Koh\u00e4renz<\/em> im Denken des Paulus feststellen\u201c lasse (460). Es w\u00e4re jedoch zu beachten, dass Paulus auch z.&nbsp;B. im sp\u00e4teren Philipperbrief das Alte Testament nicht zitiert und sich direkt auch nicht daran anlehnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieter S\u00e4nger: Paulus und sein Blick auf Israel. Vom 1.&nbsp;Thessalonicherbrief \u00fcber den Galater- zum R\u00f6merbrief (461\u2013490). S\u00e4nger geht u.&nbsp;a. auf die Entstehung und Chronologie der paulinischen Briefe ein (467\u2013472). Zuerst wird dabei auf die Frage nach Empf\u00e4ngerschaft und Datierung des Galaterbriefs behandelt, wobei verschiedene Positionen dargelegt werden (467f). S\u00e4nger untersucht die \u201eIsraelperspektive im 1.&nbsp;Thessalonicherbrief\u201c (472\u2013478), dann \u201eIsrael und die V\u00f6lker im Galaterbrief\u201c (478\u2013483) und \u201eDie Antwort im R\u00f6merbrief\u201c (483\u2013487). Unter der \u00dcberschrift \u201eErgebnisse\u201c (488\u2013490) wird die Frage gestellt, ob bei Paulus diesbez\u00fcglich \u201esubstantielle Wandlungen\u201c feststellbar seien (488). Die Antwort lautet: \u201eJa und Nein. Nein, weil Paulus von <em>einer<\/em> Linie nicht abweicht: Allein der Christusglaube hat soteriologische Effizienz\u201c (488). Andererseits sieht S\u00e4nger eine \u201esubstantielle Wandlung\u201c von 1Thess 2,16 bis zum R\u00f6merbrief (489), wobei jedoch zu beachten ist, dass Paulus in 1Thess 2,16 von \u201eJuden\u201c spricht \u2013 und dabei offensichtlich f\u00fchrende Juden meint \u2013, w\u00e4hrend es in R\u00f6m 9\u201311 um die Frage nach der bleibenden Erw\u00e4hlung Israels (!) geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eve-Marie Becker: Der fr\u00fche Briefeschreiber Paulus als alternder Mann. Vom 1.\u00a0Thessalonicherbrief zum Philipperbrief (491\u2013505). Becker fragt zuerst, warum Paulus nicht fr\u00fcher Briefe geschrieben habe (491\u2013493). Die Antwort wird darin gefunden, dass das Briefschreiben bei antiken Autoren vor allem \u201eals Alterswerk\u201c erkannt wird (493\u2013497). Daraus wird gefolgert, dass auch Paulus erst als \u201ealternder Paulus\u201c angefangen hat, Briefe zu schreiben (497f), bevor auf \u201eLebensdauer und Lebensalter in der antiken Welt\u201c eingegangen wird (499\u2013501). Es folgt ein Vergleich zwischen dem 1.\u00a0Thessalonicherbrief und dem Philipperbrief (501\u2013504). Zusammenfassend wird dann betont, dass zwischen den zwei Briefen \u201eein weiterer Schritt in die wohl letzte Lebensstufe des Apostels zu erkennen\u201c sei, und zwar mit einem Hinweis auf Phlm 9 (und Phil 1,7ff), wo Paulus sich als \u201ealten Mann\u201c bezeichnet, aber in Wirklichkeit das Greisenalter erreicht habe, was im 1.\u00a0Thessalonicherbrief noch nicht der Fall sei (505). Die verschiedenen Aufs\u00e4tze enthalten einige hilfreiche Aspekte, einiges erscheint jedoch \u201egezwungen\u201c, indem nach einer \u201eEntwicklung\u201c bei Paulus gesucht wird. Ein \u201eSystemfehler\u201c ist m.\u00a0E. vor allem, dass der Galaterbrief wiederholt als Beleg f\u00fcr einen \u201esp\u00e4teren Paulus\u201c dient.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Dr. Jacob Thiessen, Professor f\u00fcr Neues Testament an der Staatsunabh\u00e4ngigen Theologischen Hochschule Basel<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ulrich Mell\u00a0\/ Michael Tilly: Der 1.\u00a0Thessalonicherbrief und die fr\u00fche V\u00f6lkermission des Paulus, WUNT 479, T\u00fcbingen: Mohr Siebeck, 2022, 627\u00a0S., \u20ac\u00a0164,\u2013,<\/p>\n","protected":false},"author":104,"featured_media":1844,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-1843","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-neues-testament"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1843","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/104"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1843"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1843\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1845,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1843\/revisions\/1845"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1844"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1843"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1843"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1843"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}