{"id":2111,"date":"2023-10-23T15:33:45","date_gmt":"2023-10-23T15:33:45","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=2111"},"modified":"2023-10-23T15:33:46","modified_gmt":"2023-10-23T15:33:46","slug":"naegele-manuel-die-bibel-auslegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=2111","title":{"rendered":"N\u00e4gele, Manuel: Die Bibel auslegen"},"content":{"rendered":"\n<p>N\u00e4gele, Manuel: <em>Die Bibel auslegen. Eine Methodenlehre<\/em>. G\u00fctersloh: G\u00fctersloher Verlagshaus, 2022, Pb., 223\u00a0S., Illustrationen, \u20ac\u00a020,\u2212, ISBN <a href=\"https:\/\/www.penguin.de\/Paperback\/Die-Bibel-auslegen\/Manuel-Naegele\/Guetersloher-Verlagshaus\/e574320.rhd\">978-3-579-05485-8<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Manuel N\u00e4gele, geb. 1991, hat von 2012\u22122017 in Heidelberg und T\u00fcbingen Ev. Theologie studiert, war Assistent in T\u00fcbingen (2018\u22122020) und wurde 2022 an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich im Fach Neues Testament mit summa cum laude zum Dr. theol. promoviert. Derzeit arbeitet er an seiner Habilitation zu den Wundern im lukanischen Doppelwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Methodenlehre ist in mehrfacher Hinsicht einzigartig, denn N\u00e4gele will Studierende der Theologie <em>und<\/em> kirchliche Mitarbeiter f\u00fcr die wissenschaftliche Exegese gewinnen. In ihr sieht er die grundlegende theologische Kompetenz begr\u00fcndet, welche die Praxis bestimmt, sei es in der Vorbereitung einer Predigt, bei ethischen Entscheidungen oder generellen theologischen Diskursen (9). Aus dieser Zielgruppe ergibt sich allerdings die Konsequenz, dass N\u00e4gele die wissenschaftlichen Methodenschritte als \u201eEinstiegshilfe\u201c versteht und daher ohne Kenntnisse der hebr\u00e4ischen und griechischen Ursprachen auskommen muss. Dennoch versucht er, seine Leser f\u00fcr den wertvollen Ertrag der Ursprachen zu begeistern und kann zumindest ansatzweise zu einer fundierten Exegese hinf\u00fchren. Wenn im Buch die Ursprachen zitiert werden, geschieht es dreifach: mit Um- und Lautschrift sowie \u00dcbersetzung, z. B.: \u201eretten\u201c (\u03c3\u03ce\u03b6\u03c9, <em>s\u1ed9z\u00f4<\/em>) oder \u201e(und) es geschah\u201c (\u05d5\u05d9\u05d4\u05d9 [<em>waj\u04d9h\u00ee <\/em>]\/\u1f10\u03b3\u03ad\u03bd\u03b5\u03c4\u03bf [<em>eg\u00e9neto<\/em>]). Auch die Art, wie die herausfordernden exegetischen Einzelschritte und Fachausdr\u00fccke mit allt\u00e4glichen Erlebnissen und bildhaften Vergleichen begr\u00fcndet vermittelt werden, ist nicht nur originell, sondern aus didaktischen Gr\u00fcnden leserorientiert gew\u00e4hlt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch will N\u00e4gele das Rad nicht neu erfinden; darum enth\u00e4lt seine Methodenlehre auch inhaltliche Aspekte bisheriger Methodenb\u00fccher, deren Grenzen er diskutiert und mit eigenen Schwerpunktsetzungen und Zug\u00e4ngen zum Alten \u2013 und Neuen Testament einsetzt. Dazu geh\u00f6rt etwa Frage, wie eine angemessene Exegese aussieht, die den biblischen Text verstehen will. Dar\u00fcber hinaus weist N\u00e4gele auf die vielf\u00e4ltigen Stilarten und die Fremdheit der Texte hin, die es als historischen Text zu respektieren gilt. \u201eDementsprechend ist biblische Exegese eine historisch-<em>kritische<\/em> Exegese\u201c (15). Fragw\u00fcrdig sei hier jedoch eine \u201ehyperkritische\u201c Arbeitshaltung mancher Autoren, wie sie sich beispielsweise in der widerspr\u00fcchlichen \u201eHypothesenflut\u201c zeigt, die sich aus der historisch-kritischen Forschung entwickelte (17). Wichtig ist N\u00e4gele, dass eine reflektierte Haltung in der methodisch-strukturierten \u2013 in diesem Sinne <em>kritischen<\/em> \u2013 Auslegung anzustreben sei, die ihre eigene Begrenztheit registriert und die weltanschaulichen und biografischen Unterstr\u00f6mungen gr\u00fcndlich \u00fcberdenkt sowie transparent macht (18). Letzteres nimmt N\u00e4gele besonders ernst, indem er sich mit verschiedenen <em>Vorverst\u00e4ndnissen<\/em> in einem eigenst\u00e4ndigen Methodenschritt<em> <\/em>differenziert auseinandersetzt und zeigt, wie durch das subjektive Vorverst\u00e4ndnis die weiteren Arbeitsschritte beeinflusst werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der komplexen biblischen Texte aus unterschiedlichen Zeiten und von verschiedenen Verfassern, bedarf es, laut N\u00e4gele, eines \u201eMultifunktionstool(s)\u201c, das sich allgemein unter der Bezeichnung \u201ehistorisch-kritischer <em>Methode<\/em>\u201c etabliert hat und in zwei Grundkategorien einteilen l\u00e4sst: einer diachronen (Entstehungsprozess biblischer Texte) und einer synchronen (Arbeit an der vorliegenden Textgestalt). Doch nicht alle Methoden sind f\u00fcr jede Textart verwendbar. So pl\u00e4diert N\u00e4gele f\u00fcr \u201egewisse Vorbehalt(e)\u201c gegen\u00fcber der Leistungsf\u00e4higkeit exegetischer Verfahren, um nicht einem \u201eblinden Methodenoptimismus\u201c zu verfallen (21).<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Aufbau des Buches<\/em> enth\u00e4lt vier Leitphasen, die zusammen 11 exegetische Einzelmethoden beschreiben und anhand von Textpassagen mit konkreten Beispielen, teilweise mit Abbildungen, nachvollziehbar erkl\u00e4rt werden. Die Fu\u00dfnoten stehen hinten im Buch, was f\u00fcr interessierte Leser ein m\u00fchsames Hin- und Herbl\u00e4ttern erfordert. Jedes Kapitel beginnt mit graphisch hervorgehobenen Seitenangaben der verwendeten Methodenb\u00fccher. Sodann folgen jeweils Vor\u00fcberlegungen mit plausiblen argumentativen Anfragen zu den Grenzen der sich anschlie\u00dfenden exegetischen Methoden. Obwohl N\u00e4gele bestimmte Methoden in seiner Bewertung hypothetisch hinterfragt, spielt er ihre methodische Anwendung durch, so etwa die Zwei-Quellen-Theorie (Redaktionsanalyse der Markuspriorit\u00e4t). Und w\u00e4hrend er bei den neutestamentlichen Autoren kaum Probleme f\u00fcr die Anwendung der Literar- und \u00dcberlieferungsgeschichte bis zur Endredaktionen feststellt, weil die Texte handschriftlich vorliegen, weist er diesen Methoden im Alten Testament durchweg einen spekulativen Charakter zu, den die verschiedenen Rekonstruktionen der Forschung auch deutlich machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem akribisch-wiederholten Lesen der Bibeltexte verbindet N\u00e4gele die Methodik der <em>\u00dcbersetzungsarbeit<\/em> (28\u201339). Exemplarisch verdeutlicht er durch den Gebrauch typischer Bibel\u00fcbersetzungen, welche die Mehrdeutigkeit der Worte widerspiegeln, dass auch eine noch so gr\u00fcndliche \u00dcbersetzung in der Zielsprache jedes Mal eine \u201einterpretatorische Reduktion\u201c erfordert (29), denn wie N\u00e4gele in einer seiner Teil\u00fcberschriften richtig sagt: \u201e\u00dcbersetzen hei\u00dft Interpretieren\u201c (28). Anschlie\u00dfend wird das methodische Vorgehen demonstriert, wie ohne Kenntnisse der Ursprachen eine zufriedenstellende Exegese erarbeitet werden kann. Hierzu stellt N\u00e4gele die hohe Leistungsf\u00e4higkeit der digitalen LOGOS-Bibelsoftware vor. F\u00fcr diese synchrone Arbeitsweise w\u00fcnscht sich N\u00e4gele eine Weiterentwicklung der wissenschaftlichen philologischen Methodik, damit die sorgf\u00e4ltig konzentrierte Textarbeit nicht dort stehen bleibt, sondern der wissenschaftlich-exegetischen \u201eK\u00f6nigsdisziplin\u201c folgt, also zur systematisch-theologischen Reflexion f\u00fchrt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem bekannten Befund, dass die Texte der Bibel \u201eim Unterschied zu anderen antiken Texten geradezu [\u2026] (in) au\u00dfergew\u00f6hnliche(r) Vielzahl von Abschriften\u201c in Form von Fragmenten und Manuskripten \u00fcberliefert vorliegen (43), enth\u00e4lt der Methodenschritt zur <em>Textkritik <\/em>beeindruckende Sachinformationen mit biblischen Beispielen. Die Antwort auf die h\u00e4ufig gestellte Frage Studierender und theologisch interessierter Laien nach dem \u201eUrtext\u201c wird manche Leser verbl\u00fcffen, weil es <em>den<\/em> Urtext im textkritischen Sinn nie gab (44). Zum Gebrauch der Textkritik ohne Kenntnisse der Ursprachen wird eine \u201eabgespeckte\u201c Einf\u00fchrung zu den variantenreichen Lesarten im sog. textkritischen Apparat mit ihren speziellen Zeichen erkl\u00e4rt. F\u00fcr die Erarbeitung im Neuen Testament wird die \u201etextkritische Ausgabe der Elberfelder Bibel\u201c empfohlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Den Methodenschritt zur <em>geschichtlichen Entstehungsbedingung<\/em> biblischer Texte verdeutlicht N\u00e4gele mit der textinternen (Autor, Gru\u00dflisten \u2026) und textexternen (Edikte, Kirchenv\u00e4ter \u2026) Herangehensweise. Hier arbeitet N\u00e4gele mithilfe der Einleitungsliteratur (W-Fragen: Wann? Wo? Wer? \u2026), wobei er gleichzeitig auf die Gef\u00e4hrdung hinweist, sich im Dschungel der Einzelheiten zu verlieren. In seinen neutestamentlichen Einzelbeispielen nutzt N\u00e4gele mehrheitlich die paulinische Briefliteratur. Erneut sind es wieder die Hypothesen in der neu- und alttestamentlichen Wissenschaft, die eine Bewertung der erarbeiteten Indizien zum historischen Kontext erschweren. In der Frage nach dem Entstehungsort des Markusevangeliums k\u00f6nnen Studierende lernen, wie sich eine argumentativ ausgewogene Entscheidung zwischen Rom und Syrien herauskristallisiert. Auch dieser methodische Schritt, in dem anhand von Anhaltspunkten versucht wird, die geschichtlichen Hintergr\u00fcnde zu kl\u00e4ren, geht \u201eunweigerlich [mit] interpretatorische[n] Weichenstellungen einher\u201c (52).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich w\u00e4hlt N\u00e4gele zur <em>Datierungsfrage<\/em> mit Psalm 137 einen theologisch sehr schwierigen alttestamentlichen Text aus. So werden f\u00fcr den Psalm zwei historische Situationen m\u00f6glich: im Exil in Babylon oder in Jerusalem. Nach dem Abw\u00e4gen zahlreicher Datierungsm\u00f6glichkeiten tendiert N\u00e4gele zur Exilsituation, und zwar mit einer m\u00f6glichen \u201eredaktionelle(n) Erweiterung\u201c innerhalb des Psalms (60). Es fragt sich, ob es hier nicht angemessener w\u00e4re, das Ergebnis im Methodenschritt der geschichtlichen Genese offen zu lassen und in der Einzelexegese zu kl\u00e4ren (etwa mit WBC 21, 300\u2212310), wie es N\u00e4gele selbst in seinem vorliegenden Buch methodisch an anderer Stelle vorschl\u00e4gt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Methodenschritt zur <em>Kontextanalyse<\/em> fragt, in welchem gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang der auszulegende Bibeltext steht. Dabei geht es um die inhaltlichen Verbindungen, wie auch um die Abgrenzungen. Beides h\u00e4ngt mit der vorgegebenen Einteilung des Abschnittes der jeweiligen Bibel\u00fcbersetzung zusammen. Die Art und Weise, wie die Kontextanalyse durchgef\u00fchrt wird und welche Ergebnisse daraus erwachsen, wird von N\u00e4gele geradezu spannend am Erz\u00e4hlverlauf des Kampfes am Jabbok (Gen 32,23\u201333) vorgestellt, wo er das Segensmotiv als \u201eDreh- und Angelpunkt der Erz\u00e4hlung\u201c herausarbeitet (97).<\/p>\n\n\n\n<p>Die weiteren Methodenschritte sind ebenso aufschlussreich. Dazu geh\u00f6rt <em>die sprachlich-stilistische Analyse<\/em>, die beispielhaft erneut an Gen 32,23\u201333 expliziert wird. Identifiziert werden u. a. spezielle Wortformen, Satzverkn\u00fcpfungen, rhetorische Stilmittel und Gliederungsebenen (99\u2212119). Das Buch leistet dar\u00fcber hinaus auch lehrm\u00e4\u00dfige Nachhilfe: So werden Entwicklungen \u201ema\u00dfgebliche(r) Neuerungen\u201c in der exegetischen Methodenlehre dargestellt, wie etwa, dass man bei der Bestimmung von <em>Gattungen<\/em>, jetzt \u201enicht mehr \u2013 wie fr\u00fcher \u2013 von Gattungs<em>kritik<\/em>, sondern von der Gattungs<em>analyse<\/em>\u201c spricht (122).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der zahlreichen narrativen Texte in der Bibel, ist es bedeutsam, dass N\u00e4gele der relativ jungen exegetischen Methode der <em>narrativen Analyse<\/em> detaillierte Aufmerksamkeit schenkt (132\u2212152).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso ausf\u00fchrlich stellt N\u00e4gele dar, was sonst kaum in Methodenb\u00fcchern behandelt wird: die <em>potenziellen und intendierten Wirkungen eines Textes<\/em> (153\u2212167). Befasst sich das Fach Kirchengeschichte mit den <em>tats\u00e4chlichen<\/em> Wirkungen biblischer Texte, fragt die exegetische Methode nach der eigentlichen (intendierten) Absicht des Autors. So kann es sein, dass die denkbar-m\u00f6glichen (<em>potenziellen<\/em>) Wirkungen eines Bibeltextes \u00fcber das hinausgehen, was der Autor eigentlich beabsichtigte (154). F\u00fcr die methodische Herausarbeitung der Intention schl\u00e4gt N\u00e4gele mehrfache Schritte vor: Die einfachste Art der Suche nach der Intention ist die Suche nach Imperativen, speziell in der Briefliteratur, die explizite Handlungsanweisungen als Wirkung erwarten, w\u00e4hrend in erz\u00e4hlenden Textpassagen eher implizite Aufforderungen enthalten sind. N\u00e4gele zeigt viele biblische Belege. Die \u201eAnalyse der Wirkstrategie\u201c fragt nach Arten der Empathief\u00e4higkeit, die der Leser in den biblischen Texten, konkret bei einer \u201eFigur\u201c, entdeckt, einer Bezeichnung, die sonderbar distanziert klingt. Weiter wird nach \u201eSpannungen\u201c und \u201eEmotionen\u201c zwischen den handelnden Personen und nach deren Rhetorik gefragt. Schlie\u00dflich werden die Textbeobachtungen gewichtet (156\u2212163). N\u00e4gele nutzt das Weinberglied (Jes 5,1\u20137) zur illustrierenden Praxisanwendung. Der Methodenkanon endet mit der <em>geistesgeschichtlich-soziokulturellen Analyse<\/em>, die zahlreiche biblische Bez\u00fcge mit wichtigen Deutungen zur Exegese enth\u00e4lt (169\u2212190).<\/p>\n\n\n\n<p>Gesamteindruck:<strong> <\/strong>Die Bezeichnung des Buches als Methoden<em>lehre<\/em> gegen\u00fcber einem Methoden<em>buch<\/em> ist korrekt gew\u00e4hlt, denn es bietet eine solide ausdifferenzierte Lehre zu den Ans\u00e4tzen, Positionen und Pr\u00e4missen aktueller Entwicklungen exegetischer Methoden sowie Sacherkl\u00e4rungen zu den wissenschaftlich g\u00e4ngigen Auslegungsmethoden. Damit verbunden sind plausible exegetische Praxisanleitungen mit zahlreichen Abbildungen. Eine weitere St\u00e4rke des Buches liegt darin, dass N\u00e4gele die Leser zur eigenst\u00e4ndigen Reflexion anregt, einer F\u00e4higkeit, die mit zur wegweisenden Kompetenz eines Exegeten geh\u00f6rt. Auffallend sind N\u00e4geles \u00fcberzeugende Vorbemerkungen vor jeder Methodenerkl\u00e4rung. Ohne Scheu werden hier kritisch-treffsicher etwa die Fragen nach dem historischen Jesus oder den rekonstruierten Schichten im AT in ihren Selbstwiderspr\u00fcchen entlarvt. Bei allen guten Aussagen fehlt mir in der Methodenlehre eine \u00c4u\u00dferung des Autors zur Skriptologie, die sich \u2013 theologisch gesprochen \u2013 aus der Selbstoffenbarung Gottes in den verschiedenen literarischen Darstellungen niederschl\u00e4gt und von der Christologie, Christus dem Logos, her entfaltet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses didaktisch gelungene und inhaltlich ausgewogene, aber anspruchsvolle Buch ist nicht nur eine Empfehlung f\u00fcr Studierende der Theologie verschiedener Bildungsg\u00e4nge auf der Einsteiger- oder Fortgeschrittenenebene sowie f\u00fcr engagierte Hauptamtliche, welche die Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter in den Gemeinden begleiten, sondern durchaus auch eine Empfehlung f\u00fcr Dozenten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Formal: Nach dem thematisch strukturierten Literaturverzeichnis, das teilweise nicht die aktuellen Auflagen ber\u00fccksichtigt, endet das Buch mit einem Belegstellen- und Sachregister. Die Methodenlehre kurz res\u00fcmiert: Pr\u00e4dikat empfehlenswert.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em>Dr. Manfred Baumert, Dozent, Supervisor University of South Africa\/Department of Philosophy, Practical and Systematic Theology and ISTL: International Seminary of Theology and Leadership<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00e4gele, Manuel: Die Bibel auslegen. Eine Methodenlehre. 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