{"id":2201,"date":"2024-04-30T14:52:06","date_gmt":"2024-04-30T14:52:06","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=2201"},"modified":"2024-04-30T14:52:07","modified_gmt":"2024-04-30T14:52:07","slug":"paul-peucker-herrnhut-1722-1732-entstehung-und-entwicklung-einer-philadelphischen-gemeinschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=2201","title":{"rendered":"Paul Peucker: Herrnhut 1722\u20131732. Entstehung und Entwicklung einer philadelphischen Gemeinschaft"},"content":{"rendered":"\n<p>Paul Peucker: <em>Herrnhut 1722\u20131732. Entstehung und Entwicklung einer philadelphischen Gemeinschaft<\/em>, AGP\u00a067, G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 2021, geb., 343\u00a0S., \u20ac\u00a055,\u2013, ISBN <a href=\"https:\/\/www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com\/themen-entdecken\/theologie-und-religion\/kirchengeschichte\/56946\/herrnhut-1722-1732\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com\/themen-entdecken\/theologie-und-religion\/kirchengeschichte\/56946\/herrnhut-1722-1732\">978-3-525-50357-7<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Rechtzeitig zum 300j\u00e4hrigen Ortsjubil\u00e4um von Herrnhut hat Paul Peucker eine Monographie vorgelegt, in der er den Nachweis zu f\u00fchren versucht, dass das fr\u00fche Herrnhut eine philadelphische Gemeinschaft war, ja, mehr noch: dass dieser Gedanke auch f\u00fcr die Ekklesiologie des \u00e4lteren Zinzendorf pr\u00e4gend blieb und damit das Selbstverst\u00e4ndnis der mittlerweile weltweiten Br\u00fcdergemeine mit Siedlungen auf allen damals bekannten Kontinenten bestimmte. Der Autor war von 1996 bis 2004 Leiter des Unit\u00e4tsarchivs in Herrnhut und ist derzeit Archivar am Moravian Archives in Bethlehem in Pennsylvania. Dadurch hat er unmittelbaren Zugang zu den Quellen, die seiner Darstellung zugrunde liegen. Er geh\u00f6rt mittlerweile zu den besten Kennern der Zinzendorf-Zeit \u00fcberhaupt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch enth\u00e4lt zun\u00e4chst ein Einleitungskapitel, in dem Begriffs- bzw. Ph\u00e4nomen-Kl\u00e4rungen (zu Herrnhut, Luthertum, Pietismus und Philadelphischer Bewegung) vorgenommen und das Forschungsinteresse und die Quellenlage entfaltet werden. In den folgenden sieben Hauptkapiteln begr\u00fcndet Peucker seine dem Buch zugrundeliegende These (1. Berthelsdorf, 2. Der Plan; 3. Die M\u00e4hren; 4. Streit und Einigung; 5. Glauben und Ideale; 6. Leben in Herrnhut), wobei im 7. Kapitel: \u201eDas Herrnhuter Modell\u201c die vom Autor f\u00fcr die Fr\u00fchzeit Herrnhuts entwickelte These zusammengefasst, verallgemeinert und auf die gesamte Zinzendorf-Zeit ausgeweitet wird. Den Kapiteln ist nach einem Vorwort ein Prolog \u201eDie Herrnhuter Maske\u201c vorgeschaltet, in dem Peucker mit der Rede Zinzendorfs von den M\u00e4hrischen Br\u00fcdern als \u201eMaske\u201c f\u00fcr die Herrnhuter Gemeinde die philadelphisch bestimmte Ekklesiologie des Grafen zu plausibilisieren versucht. Danach hat sich Zinzendorf der Herkunft der Exulanten aus B\u00f6hmen aus der Alten Br\u00fcderunit\u00e4t nach au\u00dfen hin bedient, um seine eigentlichen philadelphischen Absichten zu verschleiern.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch ist \u00e4u\u00dferlich ausgesprochen ansprechend gestaltet: Es enth\u00e4lt eine Reihe von Abbildungen, Karten und Tafeln. Dazu kommt ein ausf\u00fchrliches Literaturverzeichnis, ein allgemeines Register, das wesentliche Personen, Orte, Daten und Sachen ausweist, und ein Abk\u00fcrzungsverzeichnis.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweifellos stellt Peuckers Buch gegen\u00fcber fr\u00fcheren Ver\u00f6ffentlichungen zur Entstehung Herrnhuts (vor allem zum Buch von Gerhard Reichel, Die Anf\u00e4nge Herrnhuts, Herrnhut 1922) eine notwendige Fortf\u00fchrung dar. Es enth\u00e4lt eine F\u00fclle von quellenbasierten Informationen, die das Werden der Siedlung in der Oberlausitz plastisch vor Augen treten lassen. Nicht \u00fcberzeugt hat mich allerdings die Grundthese des Autors. Dies vor allem deshalb nicht, weil sich mir beim Lesen immer wieder der Eindruck aufdr\u00e4ngte, dass Aussagen Zinzendorfs, die gegen sie sprechen, von vornherein unter Verdacht gestellt und dadurch in ihrem Wahrheitsgehalt entwertet werden. Gerade die spezifisch theologischen Aussagen Zinzendorfs, die in eine andere Richtung gehen, werden von Peucker als taktisch interpretiert. Letztlich wird damit das gesamte Handeln des Grafen \u2013 einschlie\u00dflich seiner Motivation \u2013 prim\u00e4r politisch verstanden. Das zeigt sich f\u00fcr mich brennpunktartig an Peuckers Erkl\u00e4rung der Ereignisse des 13. August 1727. Er betrachtet lediglich dessen soziologische Seite. Dass es bei der Abendmahlsfeier in Berthelsdorf durch das Wirken des Geistes Gottes zwischen den zerstrittenen Bewohnerinnen und Bewohnern Herrnhuts in spiritueller Hinsicht zur Vers\u00f6hnung kam, kommt nicht in den Blick.<\/p>\n\n\n\n<p>Peucker kann sich mit seinem Ansatz auf Hans Schneiders These st\u00fctzen, die dieser bereits beim Forschungskongress zur Theologie Zinzendorfs zu dessen 300. Geburtstag im Jahr 2000 in Herrnhut vertreten hat, dass der Graf in ekklesiologischer Hinsicht durch und durch Philadelphier war. Diese Auffassung hat sich auch im 2021 erschienenen \u201ePietismus Handbuch\u201c (hg. von Wolfgang Breul) weithin durchgesetzt. Es ist zur Beurteilung von Peuckers These hilfreich, sich daran zu erinnern, dass die Ekklesiologie des Grafen bereits in der Vergangenheit \u00fcber Generationen von Forschern hinweg immer wieder \u00e4u\u00dferst kontrovers diskutiert worden ist. Ich beschr\u00e4nke mich im Folgenden dabei auf das vergangene Jahrhundert. Die erste Gruppe bildeten Forscher, die Zinzendorf als genuinen Lutheraner verstanden, der philadelphische und etwa spiritualistische Vorstellungen, die er in seiner Jugend vertreten hatte, nach seiner Hinwendung zu Martin Luther in den 1730er Jahren sukzessive \u00fcberwunden habe. Prototypen dieses Interpretationsansatzes waren Samuel Eberhard (<em>Kreuzes-Theologie. Das reformatorische Anliegen in Zinzendorfs Verk\u00fcndigung,<\/em> M\u00fcnchen, 1937) und vor ihm Wilhelm Bettermann (<em>Theologie und Sprache bei Zinzendorf<\/em>, Gotha, 1935). Die zweite Gruppe von Forschern konstatierte bei Zinzendorf einen durchg\u00e4ngigen philadelphischen Ansatz, verbunden mit der Rezeption einer augustinischen, vom Neuplatonismus gepr\u00e4gten Ontologie. Wichtigster Vertreter dieser Forschergruppe war seit den 1950er Jahren der lutherische Theologe Leiv Aalen aus Norwegen (<em>Die Theologie des jungen Zinzendorf<\/em>, Berlin, Hamburg, 1966) der dem schwedischen Lutheraner G\u00f6sta H\u00f6k (<em>Zinzendorfs Begriff der Religion<\/em>, Uppsala, 1948) folgte. Demnach war und blieb Zinzendorf sein Leben lang mystischer Spiritualist, wobei ihm die geistige Stimmungslage des Barockpietismus und der Fr\u00fchaufkl\u00e4rung, in der er gro\u00df geworden war, die entsprechenden \u00dcberlegungen vermittelte. Auch der \u00e4ltere Zinzendorf habe die genannten Grund\u00fcberzeugungen \u2013 trotz zunehmender Bedeutung rechtfertigungstheologischer Vorstellungen Luthers \u2013 nicht aufgegeben. Peucker kn\u00fcpft wie vor ihm Schneider mit seiner Position an Aalen an und f\u00fchrt diese weiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine dritte Gruppe schlie\u00dflich vertrat eine Mittelposition. Sie konstatierte beim Grafen unterschiedliche Einfl\u00fcsse, die nebeneinander bestanden. Otto Uttend\u00f6rfer stellte in seinem Alterswerk \u201e<em>Zinzendorf und die Mystik<\/em>\u201c von 1950 die These auf, dass die Besonderheit von dessen Theologie gerade in der spannungsreichen Verbindung von Luthertum und Christusmystik bestand. Erich Beyreuther bem\u00fchte sich, in der Auseinandersetzung mit Leiv Aalen den Nachweis zu f\u00fchren, dass Zinzendorf zwar insgesamt im Rahmen des orthodoxen Luthertums verblieb (<em>Studien zur Theologie Zinzendorfs<\/em>, Neukirchen-Vluyn, 1962, 140\u2013171, 172\u2013200). Beyreuther gestand aber zu, dass der Graf v\u00f6llig unbek\u00fcmmert Vorstellungen aus anderen theologischen Str\u00f6mungen \u00fcbernahm, wobei er diese \u2013 Beyreuthers Ansicht nach \u2013 in einen rechtfertigungstheologischen Zusammenhang \u00fcberf\u00fchrte.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Einblick in die Forschungsgeschichte zeigt, dass die von Peucker vertretene Position keineswegs neu ist. Vielmehr ist offensichtlich ein Wechsel der Auffassungen f\u00fcr die Forschung typisch. Ich schlie\u00dfe daraus, dass die Forschung im Hinblick auf die Ekklesiologie Zinzendorfs bisher noch zu keinem tragf\u00e4higen, letztlich \u00fcberzeugenden Konsens gekommen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich selbst gehe anders als Peucker davon aus, dass Zinzendorf aus praktisch-theologischem Interesse sowohl die traditionelle lutherische Ekklesiologie seiner Zeit weiterentwickelt als auch die aufgenommenen philadelphischen Gedanken sukzessive einer Transformation unterzogen hat. Der Graf war daher weder orthodoxer Lutheraner noch reiner Philadelphier, aber auch weder ein kirchlicher noch ein radikaler, separatistisch gesonnener Pietist. Eher kann man sagen, dass sich in seinem Denken Aspekte aller genannten \u2013 zugegebenerma\u00dfen sehr disparaten \u2013 theologischen Richtungen verbanden. Dazu kamen weitere Einfl\u00fcsse, etwa solche mystischen Denkens. Die ekklesiologischen Aussagen Zinzendorfs lassen eine spannungsreiche Pluralit\u00e4t erkennen, die ernstgenommen werden sollte. Der Eigenart seiner \u00dcberlegungen l\u00e4sst sich nur dann n\u00e4herkommen, wenn sie nicht vorschnell in Kategorien lutherischer, pietistischer oder philadelphischer Theologie eingezeichnet werden. Seine \u00f6kumenischen Aussagen etwa und sein lebenslanger Einsatz daf\u00fcr, dass die Br\u00fcdergemeine nach Selbstverst\u00e4ndnis und Au\u00dfenwahrnehmung nicht \u2013 mit modernen Begriffen gesprochen \u2013 Freikirche wurde, sondern in der Landeskirche als selbstst\u00e4ndige Sozialgestalt von Kirche verblieb, stellen einen eigenst\u00e4ndigen ekklesiologischen Beitrag dar, der weder in traditionellen lutherischen noch in traditionellen philadelphischen oder traditionellen pietistischen \u00dcberzeugungen aufgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Hinblick auf die Ekklesiologie der lutherischen Orthodoxie ist der Graf \u00fcberzeugt, dass zum Christsein die \u00dcberwindung des Konfessionshasses geh\u00f6rt. An seine Stelle hat das \u00f6kumenische Engagement zu treten, wobei dieser moderne Begriff besser zum Ausdruck bringt, was Zinzendorf vorschwebte als die \u00dcbernahme des Begriffs des Philadelphiertums. Auch in einer Zeit, in der ein Begriff noch nicht bekannt war, konnte ja das damit verbundene Ph\u00e4nomen schon vorhanden sein. Mit Zinzendorfs Einsatz f\u00fcr eine \u00dcberwindung des Konfessionshasses verbunden ist seine Kritik an der Fokussierung lutherischer Ekklesiologie auf lediglich zwei Sozialgestalten von Kirche, n\u00e4mlich auf Ortsgemeinde und Territorialkirche. Er legt stattdessen das Augenmerk auf zwei im Protestantismus seit dem 16. Jahrhundert vernachl\u00e4ssigte Sozialgestalten von Kirche: die Universalkirche und die Nachfolgegruppen, d.&nbsp;h. die Orden bzw. Kommunit\u00e4ten. Die Universalkirche darf nicht spiritualisiert werden, d.&nbsp;h. es gen\u00fcgt ihm nicht, sie ausschlie\u00dflich als eine unsichtbare bzw. eschatologische Gr\u00f6\u00dfe zu denken. Gleichzeitig bem\u00fcht sich der Graf um eine Reintegration der vierten Sozialgestalt von Kirche, der Orden, in die evangelische Ekklesiologie. Die Transformation philadelphischer Vorstellungen zeigt sich in Zinzendorfs zunehmend positiver Stellung zur Kirche der Alten Br\u00fcder-Unit\u00e4t und zum konfessionellen Luthertum, mithin zur Bedeutung der Konfessionen insgesamt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur auf diesem Hintergrund kommt die Komplexit\u00e4t von Zinzendorfs ekklesiologischem Denken in den Blick und l\u00e4sst sich eine Engf\u00fchrung der Forschung wie in Peuckers Ansatz auf die Frage \u00fcberwinden, ob Zinzendorf ein lutherisches oder ein philadelphisch gepr\u00e4gtes Kirchenverst\u00e4ndnis vertreten hat. In dieser Engf\u00fchrung liegt der Fehler von Peuckers Forschungsansatz, von dem sein ganzes Buch gepr\u00e4gt ist. Mit der hermeneutischen Vorentscheidung gelesen, dass Herrnhut eine philadelphische Gemeinschaft war, werden gegenteilige Aussagen in den historischen Quellen unter Verdacht gestellt, uminterpretiert und verlieren dadurch ihre m\u00f6glicherweise kritische Aussagekraft gegen\u00fcber der Position Peuckers. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em>Professor Dr. Peter Zimmerling, Leipzig<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Paul Peucker: Herrnhut 1722\u20131732. 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