{"id":2304,"date":"2024-10-16T13:38:35","date_gmt":"2024-10-16T13:38:35","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=2304"},"modified":"2024-10-16T13:38:35","modified_gmt":"2024-10-16T13:38:35","slug":"christopher-b-hays-richard-b-hays-the-widening-of-gods-mercy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=2304","title":{"rendered":"Christopher B. Hays \/ Richard B. Hays: The Widening of God\u2019s Mercy"},"content":{"rendered":"\n<p>Christopher B. Hays \/ Richard B. Hays: <em>The Widening of God\u2019s Mercy. Sexuality within the Biblical Story<\/em>, New Haven: Yale University Press, 2024, geb., X+272\u00a0S., $\u00a028,\u2013, ISBN <a href=\"https:\/\/yalebooks.yale.edu\/book\/9780300273427\/the-widening-of-gods-mercy\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/yalebooks.yale.edu\/book\/9780300273427\/the-widening-of-gods-mercy\/\">978-0-300-27342-7<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Wie sind die biblischen Aussagen zur Homosexualit\u00e4t zu interpretieren und auf unsere heutigen Fragestellungen anzuwenden? Dazu hatte sich der amerikanische Neutestamentler Richard Hays (von der Duke Divinity School) bereits 1996 in einem viel beachteten Kapitel seiner einflussreichen Einf\u00fchrung in die neutestamentliche Ethik ge\u00e4u\u00dfert: \u201e<a href=\"https:\/\/www.google.de\/books\/edition\/Moral_Vision_of_the_New_Testament\/OKXnCgAAQBAJ?hl=de&amp;gbpv=1&amp;dq=hays+the+moral+vision&amp;printsec=frontcover\">The Moral Vision of the New Testament<\/a>\u201c (MVNT) 379\u2013406 (f\u00fcr eine deutsche \u00dcbersetzung siehe <a href=\"https:\/\/www.nefesch.net\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/HOMOSEXUALITAET-verstehen.pdf\">hier<\/a>). Diesem schwierigen sexualethischen Thema ist auch das gesamte, sehr pers\u00f6nliche Buch \u201eThe Widening of God\u2019s Mercy\u201c (WGM) gewidmet, das Richard 2024 gemeinsam mit seinem Sohn Christopher Hays (vom Fuller Theological Seminary) ver\u00f6ffentlicht hat. Die beiden Autoren bedienen sich zwar durchgehend der Abk\u00fcrzung LGBTQ, als w\u00fcrden sie \u00fcber ein breites Spektrum von sexuellen Ph\u00e4nomenen schreiben, wollen aber ausdr\u00fccklich nicht die Themen Bisexualit\u00e4t und Transgender (17) und auch nicht das Thema Intersexualit\u00e4t behandeln, sondern beschr\u00e4nken sich ganz auf Menschen mit homosexueller Orientierung.<\/p>\n\n\n\n<p>In seiner 1996 ver\u00f6ffentlichten Ethik hatte Richard Hays zwei Thesen vertreten: (1) Homosexuelle Handlungen werden in allen Bibeltexten zum Thema einhellig verurteilt: \u201eDie Ehe zwischen Mann und Frau bildet den verbindlichen Rahmen f\u00fcr sexuelle Erf\u00fcllung und Homosexualit\u00e4t ist eine von vielen tragischen Zeichen daf\u00fcr, dass wir gebrochene Menschen und der liebevollen Absicht Gottes entfremdet sind\u201c (MVNT 400). (2) Schwule und lesbische Christen sollten in der Kirche mit Liebe und Barmherzigkeit willkommen gehei\u00dfen werden. Die Kirche sollte aber keine gleichgeschlechtlichen Trauungen durchf\u00fchren und Christen mit einer homosexuellen Orientierung nur dann zum Pastorendienst ordinieren, wenn sie sexuell enthaltsam leben (MVNT 402\u2013403).<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Richard Hays dieses Kapitel geschrieben hatte, machte er immer wieder die Erfahrung, dass seine exegetischen Ergebnisse ihn daran hinderten, auf \u201edie schmerzvolle menschliche Not\u201c von Betroffenen \u201emit Gnade oder Gro\u00dfz\u00fcgigkeit zu reagieren\u201c (WGM 126; vgl. 92, 221). Er empfand es als ungerecht, von Menschen mit einer unver\u00e4nderbaren homosexuellen Orientierung lebenslange sexuelle Enthaltsamkeit zu fordern (213\u2013214). Und er machte weiterhin viele positive Erfahrungen mit homosexuellen Christen, \u201edie die Fr\u00fcchte des Geistes in H\u00fclle und F\u00fclle hervorbringen\u201c (12). Dar\u00fcber hinaus musste er im R\u00fcckblick erkennen, dass seine 1996 ver\u00f6ffentlichten Ausf\u00fchrungen zur Homosexualit\u00e4t \u201eim vergangenen Vierteljahrhundert vielen Menschen Schaden zugef\u00fcgt haben\u201c (224). Aus diesen Erfahrungen ergab sich f\u00fcr ihn die dr\u00e4ngende Frage, wie sich seine tief empfundene Spannung zwischen dem Leid homosexueller Christen und der biblischen Ethik aufl\u00f6sen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p>Die von Hays und Hays jetzt ver\u00f6ffentlichte Neupositionierung betrifft nur die zweite der beiden 1996 von Richard vertretenen Thesen: (1) Hays ist weiterhin der Meinung, dass homosexuelle Handlungen in allen Bibeltexten zum Thema einhellig verurteilt werden. (2) Im Unterschied zu fr\u00fcher h\u00e4lt er es aber jetzt f\u00fcr schriftgem\u00e4\u00df, kirchliche Trauhandlungen und die kirchliche Ordination f\u00fcr homosexuell lebende Christen zu bef\u00fcrworten (216).<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser neuen \u00dcberzeugung sind Hays und Hays nicht dadurch gelangt, dass sie die Autorit\u00e4t der Bibel infrage stellten, sondern dass sie die biblischen Aussagen anders gewichteten (7, 12, 214). \u00dcber Christen, die sich \u2013 wie Richard 1996 (MVNT 381\u2013389) \u2013 f\u00fcr ihre Ablehnung homosexueller Handlungen auf die wenigen biblischen Aussagen zur Homosexualit\u00e4t st\u00fctzen <a>(Gen 19,1\u201329; Lev 18,22; 20,13; Act 15,28\u201329; R\u00f6m 1,18\u201332; 1Kor 6,9\u201311; 1Tim 1,10)<\/a>, urteilen sie heute: Diese Bibelleser \u201esehen den Wald vor lauter B\u00e4umen nicht\u201c (WGM 2; vgl. 206\u2013207). Denn die Hauptbotschaft der Bibel ist Gnade, und die Bibel muss als Buch \u00fcber die sich st\u00e4ndig weiter ausdehnende Barmherzigkeit Gottes gelesen werden (134).<\/p>\n\n\n\n<p>Viel Raum nimmt in der Argumentation die \u00dcberwindung des mosaischen Gesetzes durch die neutestamentliche Offenbarung ein, die Richard Hays 1996 wesentlich k\u00fcrzer behandelt hatte (MVNT 381\u2013382). Die Autoren zeigen ausf\u00fchrlich, dass beispielsweise die mosaischen Speisegesetze (WGM 169\u2013171, 196\u2013201) und die mosaischen Sabbatgesetze (122\u2013130) aus neutestamentlicher Perspektive f\u00fcr Christen nicht mehr verbindlich sind. Christen sollten sich f\u00fcr ihre sexualethischen Urteile auch nicht auf Lev 18,22 und 20,13 (einschlie\u00dflich der dort geforderten Todesstrafe) berufen, denn die Befreiung vom mosaischen Gesetz betrifft auch dessen Regelungen zum homosexuellen Geschlechtsverkehr (211).<\/p>\n\n\n\n<p>In diesem Zusammenhang verweisen die Autoren auch auf die mosaischen Gebote \u00fcber die Eunuchen. Ein Mann, \u201eder zerquetschte Hoden hat oder dessen Glied abgeschnitten wurde\u201c (NG\u00dc), durfte laut Dtn 23,2 nicht zur Gemeinde des Herrn geh\u00f6ren und laut Lev 21,20 erst recht keine priesterlichen Funktionen aus\u00fcben. \u00dcber diese gesetzlichen Regelungen ist Philippus (laut Act 8,26\u201340) in \u00dcbereinstimmung mit einer Verhei\u00dfung des Jesajabuchs (in Jes 56,3\u20135) hinausgegangen, indem er einen \u00e4thiopischen Eunuchen getauft hat (95\u2013106, 157\u2013161).<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Argumentation werden sich viele Leser anschlie\u00dfen k\u00f6nnen, denn sie ist im Kern ganz johanneisch, paulinisch und reformatorisch. Im Johannesprolog hei\u00dft es \u00fcber den Sohn Gottes: \u201eVon seiner F\u00fclle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden\u201c (Joh 1,16\u201317). Paulus hat sich bei der Begr\u00fcndung seiner Ethik nicht auf mosaische Einzelbestimmungen gest\u00fctzt, sondern sich ganz auf den Dekalog und das Liebesgebot konzentriert und sich auch in R\u00f6m 1,18\u201332 nicht auf die mosaischen Bestimmungen in Lev 18,22 und 20,13 berufen. Martin Luther hat diesen Sachverhalt in klassische Weise auf den Punkt gebracht: \u201eMose ist tot. Sein Regiment ist aus gewesen, da Christus kam. Er dienet nicht weiter (als bis) hierher.\u201c Daraus folge f\u00fcr Christen: \u201eMose wollen wir f\u00fcr einen Lehrer halten, aber f\u00fcr unseren Gesetzgeber wollen wir ihn nicht halten, es sei denn, dass er mit dem Neuen Testament und dem nat\u00fcrlichen Gesetz \u00fcbereinstimme\u201c (<em>Luther Deutsch<\/em>, Hg. K. Aland, 4. Aufl. G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 1990, V, 98).<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberraschen wird dagegen viele Leser, dass die drei neutestamentlichen Aussagen zum Thema (R\u00f6m 1,24\u201327; 1Kor 6,9\u201311; 1Tim 1,10), die Richard Hays 1996 gr\u00fcndlich exegetisiert hatte (MVNT 381\u2013389), in seiner neuen Argumentation fast vollst\u00e4ndig au\u00dfer Betracht bleiben. Zu 1Kor 6,9\u201311 und 1Tim 1,10 findet sich im ganzen Buch, soweit ich sehe, keine einzige exegetische Bemerkung. Und zu R\u00f6m 1,24\u201327 stellt Richard Hays lediglich in aller K\u00fcrze fest, dass der Text \u201egleichgeschlechtlichen Verkehr als eine tragische Verzerrung der geschaffenen Ordnung beschreibt\u201c (WGM 223) und er seine 1996 ver\u00f6ffentlichten exegetischen Ergebnisse nach wie vor f\u00fcr richtig h\u00e4lt (245\u2013246 Anm. 2).<\/p>\n\n\n\n<p>Wie aber f\u00fcgen sich die expliziten neutestamentlichen Verurteilungen homosexuellen Geschlechtsverkehrs in die hermeneutische Gesamtargumentation des Buches ein? Das l\u00e4sst sich aufgrund der sparsamen Andeutungen lediglich vermuten. M\u00f6glicherweise halten Hays und Hays das Urteil des Paulus in R\u00f6m 1,24\u201327 f\u00fcr nicht relevant, weil der Text ihres Erachtens nicht f\u00fcr Menschen mit homosexueller Orientierung gilt. Daf\u00fcr k\u00f6nnte sprechen, dass sie ganz nebenbei andeuten, es sei anachronistisch, die biblischen Aussagen zur Homosexualit\u00e4t auf Menschen mit einer homosexuellen Orientierung zu beziehen (227 Anm. 5).<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses in der bibelwissenschaftlichen Diskussion verbreitete Argument habe ich k\u00fcrzlich anhand des verf\u00fcgbaren antiken Quellenmaterials \u00fcberpr\u00fcft. Anders als Hays und Hays anzunehmen scheinen, sind uns aus der philosophischen, der medizinischen, der astrologischen und der Unterhaltungsliteratur der griechisch\u2013r\u00f6mischen Antike viele relevante Texte erhalten geblieben, in denen ausf\u00fchrlich von unterschiedlichen sexuellen Orientierungen die Rede ist. Mehrere antike Philosophen waren der Ansicht, manche Menschen seien \u201evon Natur aus\u201c homosexuell. Einige antike \u00c4rzte f\u00fchrten eine konstitutionelle Homosexualit\u00e4t auf Vererbung, auf eine Fehlentwicklung w\u00e4hrend des Zeugungsvorgangs oder auf eine angeborene Fehlbildung der Anatomie zur\u00fcck. Etliche Astrologen nannten als Ursache f\u00fcr sexuelle Orientierungen bestimmte Konstellationen der Sterne bei der Geburt (siehe \u201e<a href=\"https:\/\/poj.peeters-leuven.be\/content.php?url=article&amp;id=3292520&amp;journal_code=ETL\">Das Konzept der sexuellen Orientierung in der griechisch\u2013r\u00f6mischen Umwelt des Neuen Testaments<\/a>\u201c, in: <em>Ephemerides Theologicae Lovanienses<\/em> 99 [2023], 609\u2013637).<\/p>\n\n\n\n<p>Davon abgesehen bin ich nicht der Meinung, dass die kurze Aussage des Paulus nur f\u00fcr Menschen mit heterosexueller Orientierung gilt. Denn in R\u00f6m 1,24 sagt der Apostel sehr grunds\u00e4tzlich, dass Menschen durch homosexuellen Geschlechtsverkehr \u201eihre Leiber selbst entehren\u201c (LU17) bzw. \u201eihre eigenen K\u00f6rper entw\u00fcrdigen\u201c (NG\u00dc). Zu diesem Konflikt zwischen dem biologischen Geschlecht und einer gleichgeschlechtlichen Handlung kommt es offensichtlich auch bei Menschen mit einer homosexuellen Orientierung, die in einer treuen gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Grenze der Aussage von R\u00f6m 1,24\u201327 liegt meines Erachtens vielmehr darin, dass es Paulus in diesem Zusammenhang nicht darum ging, zwischen unterschiedlich schweren \u00dcbertretungen zu unterscheiden. Der Gesamtkontext seiner Theologie legt aber nah, dass Paulus treue gleichgeschlechtliche Partnerschaften als weniger schwerwiegende Verst\u00f6\u00dfe bezeichnet h\u00e4tte als homosexuelle Promiskuit\u00e4t oder gar homosexuelle Prostitution. F\u00fcr unsere heutigen kirchlichen Diskussionen sind solche Differenzierungen sicher au\u00dferordentlich relevant.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6glicherweise haben Hays und Hays R\u00f6m 1,24\u201327 auch deswegen kein Gewicht zugemessen, weil sie diese sexualethische Aussage des Apostels f\u00fcr \u00e4hnlich \u00fcberholt halten wie das mosaische Gesetz. In diese Richtung deutet jedenfalls ihre Aussage, dass die Ausdehnung der Barmherzigkeit Gottes mit seiner Offenbarung in der Verk\u00fcndigung Jesu und der Apostel ihr Ziel noch nicht erreicht hat. Vielmehr verhei\u00dfe das Neue Testament, \u201edass der Heilige Geist die Gemeinschaft der Nachfolger Jesu weiterhin zu neuen und \u00fcberraschenden Wahrheiten f\u00fchren wird\u201c (WGM 3).<\/p>\n\n\n\n<p>Als Beispiel f\u00fcr einen solchen die neutestamentliche Ethik \u00fcberschreitenden Fortschritt nennt Richard Hays das biblische Wort \u201ePorneia\u201c (\u03c0\u03bf\u03c1\u03bd\u03b5\u03af\u03b1), einen Oberbegriff f\u00fcr unerlaubte sexuelle Aktivit\u00e4ten. W\u00e4hrend die ersten Christen (laut Act 15,28\u201329) auch homosexuellen Geschlechtsverkehr als \u201ePorneia\u201c bezeichnet h\u00e4tten, k\u00f6nne die Kirche heute zu der geistgeleiteten Erkenntnis kommen, \u201edass gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht l\u00e4nger automatisch als Porneia zu klassifizieren sind\u201c (187).<\/p>\n\n\n\n<p>Wie immer Hays und Hays die direkten neutestamentlichen Aussagen zum Thema in ihre Gesamtargumentation einordnen w\u00fcrden: Mir scheint es auch nach der Lekt\u00fcre ihres Buches nicht m\u00f6glich zu sein, den ethischen Konflikt, der mit diesem sexualethischen Thema verbunden ist, aus der Welt zu schaffen. Ich f\u00fcrchte, dass die Frage, wie wir Mitchristen mit homosexueller Orientierung gerecht werden, zu den schwierigen ethischen Grenzfragen geh\u00f6rt, f\u00fcr die es keine glatten L\u00f6sungen gibt. Es droht st\u00e4ndig die Gefahr, entweder den betroffenen Personen Unrecht zu tun oder die biblische Ethik umzuinterpretieren. Im R\u00fcckblick scheint mir, dass Richard Hays die verschiedenen exegetischen, hermeneutischen, theologischen und seelsorgerlichen Aspekte 1996 besser im Gleichgewicht gehalten hat als in seiner neuen Publikation.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><em>Dr. Armin D. Baum, Professor f\u00fcr Neues Testament an der FTH Gie\u00dfen und der ETF Leuven<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christopher B. Hays \/ Richard B. Hays: The Widening of God\u2019s Mercy. 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