{"id":321,"date":"2017-10-09T11:14:33","date_gmt":"2017-10-09T11:14:33","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=321"},"modified":"2017-10-13T20:43:03","modified_gmt":"2017-10-13T20:43:03","slug":"reinhard-junker-hg-genesis-schoepfung-und-evolution","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=321","title":{"rendered":"Reinhard Junker (Hg.): Genesis, Sch\u00f6pfung und Evolution"},"content":{"rendered":"<p>Reinhard Junker (Hg.): <em>Genesis, Sch\u00f6pfung und Evolution. Beitr\u00e4ge zur Auslegung und Bedeutung des ersten Buches der Bibel<\/em>, studium integrale, Holzgerlingen: SCM H\u00e4nssler, 2015, geb., 253 S., \u20ac\u00a014,95, <a href=\"https:\/\/www.scm-shop.de\/genesis-schoepfung-und-evolution.html\">ISBN 978-3-7751-5712-4<\/a><\/p>\n<p><a class=\"linkeddiv\" href=\"https:\/\/rezensionen.afet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Felber_Junker.pdf\"><\/p>\n<div class=\"dwnldbtn\">Download PDF<\/div>\n<p><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Der vorliegende bibliophil gestaltete und dennoch sehr g\u00fcnstige Sammelband enth\u00e4lt 19 Beitr\u00e4ge von den sechs Autoren Walter Hilbrands, Reinhard Junker, Hendrik J. Koorevaar, Helge Stadelmann, Manfred Stephan und Henrik Ullrich. 2016 erschien eine fast unver\u00e4nderte zweite Auflage. Viele Beitr\u00e4ge sind kurz gehalten, haben z.T. weniger als zehn Seiten und bieten einen leicht fasslichen Zugang zur Materie. Meinen Theologiestudenten habe ich das Buch daher bereits mehrfach ans Herz gelegt! Die leichte Fasslichkeit der einzelnen Beitr\u00e4ge ist freilich eine Schw\u00e4che im Gesamtaufbau, denn wer sich daran macht, den Band durchzulesen, wird auf Wiederholungen, \u00e4hnliche Grafiken f\u00fcr den gleichen Sachverhalt (z.\u00a0B. Aufbauten von Gen 1) und ein paar \u2013 aber nicht gravierende \u2013 Unausgeglichenheiten zwischen den Autoren sto\u00dfen. Letztere aber tr\u00fcben nicht den Gesamteindruck eines f\u00fcr die Verteidigung der historischen Glaubw\u00fcrdigkeit von Gen 1\u20133 unverzichtbaren Werkes!<\/p>\n<p>Inhaltlich geht es vor allem um die ersten drei Kapitel der Bibel, nur in einem Beitrag um die Bedeutung der sogenannten Post-Josephica f\u00fcr die Datierung der Genesis (219\u2013240): Gen 12,6 (Kanaaniter damals im Land); 22,2 (Morija); 34,7 (Schandtat in Israel); ferner 13,10; 14,14; 36,31; 40,15; 50,10f. Koorevaar datiert das Buch auf 1407 v.Chr., ca. 360 Jahre nach dem Tod Josefs, anonym geschrieben im Auftrag Moses (238f, vgl. 135).<\/p>\n<p>Die ersten sechs Beitr\u00e4ge befassen sich mit der Frage einer christlichen Adaptierbarkeit der Evolutionslehre. Junker und Ullrich zeigen die destruktiven Folgen einer (auch christlichen) Akzeptanz dieser Hypothese f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis des Menschen, der Sch\u00f6pfung und Gottes auf (11\u201315). Unter anderem w\u00fcrde aus dem destruktivsten Faktor dieser Welt, dem Tod, biblisch die Folge der S\u00fcnde, ein kreativer Faktor, der erst die Fortentwicklung des Lebens m\u00f6glich macht. Junker befasst sich vertieft auch mit dem Entwurf theistischer Evolution von Denis Alexander (bzw. der BioLogos-Foundation; 15\u201341). Dieser sieht Adam und Eva nicht als erste, aber als <em>ausgew\u00e4hlte<\/em> Menschen an, die Gott und seiner Offenbarung ungehorsam geworden seien; dies habe einen nur geistlichen Tod zur Folge gehabt, die Trennung von Gott. In einer detaillierten Auseinandersetzung erweist Junker die Unhaltbarkeit dieses Ansatzes. Das \u201eBuch der Natur\u201c empfange hier am Ende einen so \u201ekristallklaren\u201c Charakter, dass die Klarheit der Hl. Schrift demgegen\u00fcber zur\u00fccktreten muss, gerade wieder bei der Frage der Einordnung des Todes. Der gleiche \u2013 flei\u00dfige \u2013 Autor unterzog die Internetseite <a href=\"http:\/\/www.schoepfung-durch-evolution.de\">www.schoepfung-durch-evolution.de<\/a> einer Analyse und Kritik (43\u201354). Auch hier tritt zutage, dass in der theistischen Variante der Evolutionshypothesen eine Umwertung von S\u00fcnde und Tod stattfindet, die typisch liberal-aufgekl\u00e4rte Unterscheidung von Schale und Kern, letztlich ein Unweltlich-Werden von Glaube und Theologie. \u201e<em>Mit der historischen Grundlage verschwinden auch die Glaubensaussagen.<\/em> Es ist in der Heiligen Schrift gerade wesentlich, dass die Dinge passiert sind, \u00fcber die sie berichtet. Hier geht es nicht um Gleichnisse und Bilder, sondern um die <em>Taten Gottes<\/em>\u201c (52, Hervorhebung im Original). \u201eNichts Neues unter der Sonne\u201c ist der sprechende Untertitel der Fortsetzung der Auseinandersetzung mit theistischer Evolution (55\u201376). Es wird viel Aufwand getrieben, Darwins These vom blinden Uhrmacher mit der j\u00fcdisch-christlichen Vorstellung von Gott als Sch\u00f6pfer zu harmonisieren. John G. West, auf den sich Junker (unter vielen anderen) bezieht, sieht bei den Bef\u00fcrwortern theistischer Evolution die alte Gnosis und einen epikureischen Materialismus wieder auferstehen. Die Gnosis wollte Gott aus seiner Verbindung mit der materiellen Sch\u00f6pfung herausl\u00f6sen; f\u00fcr die Bibel dagegen ist die Verbindung unl\u00f6sbar durch Christus, dem Sch\u00f6pfungsmittler, gegeben (Joh 1; Hebr 1; 11; Kol 1). Junker pr\u00e4gnant (mit West gegen Hansj\u00f6rg Hemminger u.\u00a0a.): \u201eEin Gott aber, der eine kosmische Lotterie in Gang setzt, damit Lebensformen entstehen und der irgendwann eine Art Jackpot mit einem geistbegabten Menschen gewinnt, ist sicher nicht der Gott, der sich in der Heiligen Schrift als Sch\u00f6pfer offenbart\u201c (59). \u00dcberhaupt entleert sich ein auf den eingreifenden Sch\u00f6pfer verzichtendes Reden von Sch\u00f6pfung selbst. \u201eSch\u00f6pfung durch Evolution\u201c ist dann keine Bereicherung, sondern letztlich ein Selbstwiderspruch (vgl. 74). Der gro\u00dfe Strau\u00df an Argumenten gegen eine theistische Evolution ist in unserer Zeit angesichts des Drucks des Mainstreams und der Angst vor dem Verdikt, unwissenschaftlich zu sein, von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung. Das Buch ist jedenfalls ein exzellenter Beitrag in der ganzen Debatte, so es denn wahrgenommen wird.<\/p>\n<p>Manfred Stephan, geologischer Mitarbeiter der Studiengemeinschaft Wort und Wissen, untersucht ausgehend von R\u00f6m 8,19\u201322 kurz die Frage nach dem \u201eTodesgeschick der Tierwelt\u201c(77\u201380). Paulus beziehe sich zur\u00fcck auf Gen 3,17: \u201eum deinetwillen ist die Adamah verflucht\u201c. Die Sch\u00f6pfung ist vom Fall Adams mitbetroffen. Da capo: Die Urgeschichte berichtet von den Wechselwirkungen zwischen geistlichem und leiblichem Geschehen \u2013 was unter den Bedingungen der postulierten Evolutionsfaktoren schwierig w\u00e4re. Der Beitrag \u201eSeit wann gibt es den Tod in der Tierwelt? \u00dcberlegungen zu Genesis 1\u20133 und R\u00f6mer 8\u201c vom gleichen Autor (199\u2013202) w\u00e4re besser mit seinem ersten zusammengef\u00fchrt worden; die nicht erkl\u00e4rte Doppelung sieht nach einem Versehen aus.<\/p>\n<p>Der zweite Teil des Bandes bietet 13 Studien zum Buch Genesis. Mehrere Beitr\u00e4ge bekr\u00e4ftigen die Geschichtlichkeit ihrer Berichte; einige befassen sich intensiv mit Struktur und Auslegung ihrer Texte.<\/p>\n<p>Im Artikel \u201eDie biblische Urgeschichte \u2013 wirkliche Geschichte\u201c von Stephan (83\u201390) wird Gunkel f\u00fcr die Feststellung der Eigenabsicht der Genesis in Anspruch genommen, wirkliche Geschichte zu berichten; doch passt m.\u00a0E. die Abgrenzung Gunkels gegen\u00fcber \u201eder (sic!) neuzeitlichen Bibelkritik\u201c nicht gut. Immerhin: Die historische Kritik (Zimmerli, von Rad, Ruppert, Witte) erkennt zwar den Eigenanspruch der Texte, wirkliches Geschehen in Raum und Zeit zu berichten (eingeschlossen sechs Sch\u00f6pfungstage \u00e0 24 Stunden), auch wenn sie ihn nicht als normativ akzeptiert (ebenso die Listen von Hilbrands, 167f und 171). Im Bereich der evangelikalen Exegese ist es mitunter umgekehrt: Dort wird dieser Eigenanspruch bestritten, und das, was \u00fcbrig bleibt, z\u00e4hlt als normativ! Ein paar Einzelheiten: Die Register von Gen 5 und 11 sind nicht unbegrenzt dehnbar; von Adam bis Abraham seien kaum mehr als 5000 Jahre zu sch\u00e4tzen (86f). Der Aufsatz von H. Stadelmann zu Weichenstellungen f\u00fcr eine heilsgeschichtliche Theologie (91\u2013102), der auf Buchbeitr\u00e4ge der Jahre 1985 und 2005 zur\u00fcckgeht, setzt sich mit neueren Dogmatiken auseinander und bekr\u00e4ftigt den 20. Artikel der Chicago-Erkl\u00e4rung (1982) von der Einheit aller Wahrheit, letztlich zum Lob Gottes. \u201eWenn Christen dieses Lob nicht anstimmen, wer dann?\u201c (102)<\/p>\n<p>Zu den besten Beitr\u00e4gen des Bandes geh\u00f6ren f\u00fcr mich diejenigen von Hendrik Koorevaar. Er nimmt zun\u00e4chst die Frage nach dem Verh\u00e4ltnis der Literaturgattung zur Historizit\u00e4t des Sch\u00f6pfungsberichts (103\u2013128) bzw. des Paradiesberichts (129\u2013150) in den Blick. Wenn er im Blick auf Jahwist und Priesterschrift von \u201eder\u201c Hypothese der Quellenscheidung schreibt, klingt es etwas veraltet (103). Einleuchtend aber widerlegt er, dass man den Inhalt der Texte nicht qua literarisches Kunstwerk in eine abgehobene Sph\u00e4re verlegen kann, wo er keinem Wissenschaftler mehr weh tut (112f). Gegner sind hier u.\u00a0a. Henri Blocher und D. Garrett (114f). Die schematische Darstellung nach David Watson (117) leuchtete mir nicht unmittelbar ein, um so mehr aber die Erkl\u00e4rung, bei Gen 1 handle es sich nicht um ein <em>geozentrisches<\/em> (auch nicht <em>heliozentrisches<\/em>), sondern ein <em>geopunktuelles<\/em> Weltbild: Die Beobachtungen geschehen aus einer Position auf der Erde und k\u00f6nnen so von Menschen aller Zeiten verstanden werden. Gen 2,4ff kann insofern nahtlos an 1,1ff anschlie\u00dfen; Information und Erlebnis der Sch\u00f6pfung liegen auf der gleichen Ebene (118ff). Gott selbst verbindet sich (bei seinem Ruhen am Sabbat) mit unserer Zeit und steht nicht einfach dar\u00fcber (119)! Ein f\u00fcr diesen Band unerwartet kraftvoller Abschnitt ist \u201eSch\u00f6pfung, Theologie und geistliches Leben\u201c; die akademische Diskussion wird hier durchsichtig f\u00fcr den Geisteskampf, in den jeder Leser der Schrift gestellt wird (125), ja der Evangelikalismus insgesamt (146\u2013149)! Zu Gen 3 und zur Frage nach der Identit\u00e4t der Schlange tastet sich Koorevaar \u00e4u\u00dferst vorsichtig und feinsinnig voran, um nicht zuviel, aber auch nicht, um zu wenig zu sagen. Es geht ja um das B\u00f6se, das sich \u2013 schlangengleich \u2013 nicht befriedigend greifen l\u00e4sst. Die Verbindung zu Mt 4,1\u201311; R\u00f6m 16,20 ist gleichwohl evident (144)! Hervorragend!<\/p>\n<p>Hilbrands\u2019 zehn Exegetische Thesen zu Gen 1 (151\u2013164) erschienen bereits 2004 und wurden f\u00fcr den neuen Band leicht korrigiert. Anders als Koorevaar sieht er nur 10 Toledot. Die Sch\u00f6pfungstage seien nicht unterschiedlich lang usw. All dies wird je knapp begr\u00fcndet. In \u201eDer biblische Sch\u00f6pfungsbericht in Genesis 1\u201c (165\u2013179, erstmals 2009 publiziert) fasst Hilbrands die evangelikale Sicht auf das Kapitel erneut zusammen: Gattung, Tagesl\u00e4nge, religionswissenschaftliche Aspekte, mit einem Textauszug aus Enuma Elisch. \u201eDie L\u00e4nge der Sch\u00f6pfungstage\u201c (181\u2013189, Erstver\u00f6ffentlichung 2011) und die Studie zu <em>raqia<\/em> (Lutherbibel: \u201eFeste\u201c; 191\u2013194, zuerst ein Vortrag von 1996, dann Wort-und-Wissen-Diskussionsbeitrag 1\/M\u00e4rz 2001, was aber unerw\u00e4hnt bleibt) fasst das Spektrum m\u00f6glicher und tats\u00e4chlicher Bedeutungen der entsprechenden alttestamentlichen Begriffe in Gen 1,1\u20132,4 zusammen: Alles spreche daf\u00fcr, von gew\u00f6hnlichen Kalendertagen auszugehen bzw. die Feste funktional als Himmel anzusehen. Die Deutung von Koorevaar als Atmosph\u00e4re (120) schien mir hierzu stimmiger.<\/p>\n<p>Als besonderer intellektueller und geistlicher Glanzpunkt des Buches erscheint mir der Artikel \u201eDer Aufbau des Buches Genesis und die literarisch-theologische Bedeutung der Entwicklungsformel Toledot\u201c (203\u2013217). Hier wird die jahrzehntelange Arbeit an den 11 (!) Geschlechtsregistern der Genesis mit den Arbeiten an der Zyklenstruktur der V\u00e4tererz\u00e4hlungen gewisserma\u00dfen fusioniert. Als Hauptthese kann festgehalten werden, dass die Reihe Adam \u2013 Noah \u2013 Abraham \u2013 Jakob die theologische Hauptlinie des Handelns Gottes durch Menschen bildet, die berufen sind, Gottes Stimme Geh\u00f6r zu geben (211). Anhand literarisch-theologischer Versuche von Christopher Wright, Siegbert Riecker und Walter Brueggemann kann dieser Aufbau noch luzide mit dem wiederkehrenden Thema Land\/Erde verbunden werden. Exzellent!<\/p>\n<p>Aus aktuellem Anlass hat der Hg. am Ende des Bandes eine Auseinandersetzung mit Siegfried Zimmer (ehemals P\u00e4dagogische Hochschule Ludwigsburg) angef\u00fcgt: \u201eEntmythologisierung f\u00fcr Evangelikale: Haben Adam und Eva wirklich gelebt?\u201c (241\u2013251). F\u00fcr Zimmer verweist das erste Wort der Bibel nicht auf einen zeitlichen Anfang, sondern auf einen \u201eGrundsatz\u201c, au\u00dferdem \u201eAdam\u201c nur auf ein Kollektiv, nicht auch auf ein Individuum. Nach Zimmer wollen die ersten Kapitel der Bibel gar nicht tats\u00e4chliche Geschehnisse berichten. Junker hatte sich bereits fr\u00fcher damit auseinandergesetzt (s. www.wort-und-wissen.de). Im vorliegenden Artikel evaluiert Junker Zimmers \u201eHaben Adam und Eva wirklich gelebt?\u201c Zimmers Position steht auf t\u00f6nernen F\u00fc\u00dfen; er kann sich, abgesehen von der Bibel selbst, zum Teil nicht einmal auf die akademische Mehrheitsmeinung berufen, die ihm doch so wichtig ist. Sein Verst\u00e4ndnis eines mangelnden antiken Interesses an geschichtlichen Ver\u00e4nderungen liest er in die Bibel hinein (246); das Interesse des Neuen Testaments an der Urgeschichte bzw. einem echten Anfang und einem individuellen Adam ist ihm gleichg\u00fcltig (247). Akademisch gesehen, ist Zimmer eigentlich ein leichtgewichtiger Gegner. Schade, dass ihm dennoch so viele auf den Leim gehen! Junker schlie\u00dft mit der klugen Ansage: \u201eZimmers Hinweis auf die existentielle Relevanz ist sicher berechtigt, aber der Verlust der Historie f\u00fchrt gerade zum Verlust der damit zusammenh\u00e4ngenden existentiellen Bedeutungen.\u201c<\/p>\n<p>Insgesamt kann man, wie eingangs gesagt, sehr dankbar f\u00fcr den Band sein, auch wenn es nicht der letzte zur Sache sein wird: Gut w\u00e4re z.\u00a0B. noch eine genauere Auseinandersetzung mit John Walton gewesen, der in den letzten Jahren durch viele Publikationen und Vortr\u00e4ge seine Sicht von Gen 1 als einer antiken Kosmologie vertritt, die nicht interessiert gewesen sei am materiellen Zustandekommen der Welt, sondern an ihrem Funktionieren, also weniger vergangenheits- als gegenwartsbezogen denke (vgl. aber Koorevaar, 119f). Noch zwei Hinweise zum Layout: Zur Orientierung beim Bl\u00e4ttern w\u00e4re es hilfreich, den Platz der Kopfzeilen mit Autor\/Titel zu belegen: Der Band bietet nur die Seitenzahl und einen leeren Strich. Hebr\u00e4ische Texte werden nur teilweise in Umschrift dargeboten (vgl. 120f gegen 212f); immerhin: in der Regel f\u00fcr Nichthebr\u00e4er auch in \u00dcbersetzung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Pfr. Dr. Stefan Felber, Dozent f\u00fcr Altes Testament am Theologischen Seminar St. Chrischona<\/em><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\"><img decoding=\"async\" style=\"border-width: 0;\" src=\"https:\/\/i.creativecommons.org\/l\/by-nd\/4.0\/88x31.png\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" \/><\/a><br \/>\nDieses Werk ist lizenziert unter einer <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\">Creative Commons Namensnennung &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reinhard Junker (Hg.): Genesis, Sch\u00f6pfung und Evolution. 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