{"id":418,"date":"2017-10-18T08:22:04","date_gmt":"2017-10-18T08:22:04","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=418"},"modified":"2017-10-18T08:22:04","modified_gmt":"2017-10-18T08:22:04","slug":"dietrich-meyer-hg-nikolaus-ludwig-von-zinzendorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=418","title":{"rendered":"Dietrich Meyer (Hg.): Nikolaus Ludwig von Zinzendorf"},"content":{"rendered":"<p><em>Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Bibel und Bibelgebrauch<\/em>, hg. von Dietrich Meyer in Zusammenarbeit mit Kai Dose und J\u00fcrgen Quack, Bd. 1: <em>Bibel\u00fcbersetzung<\/em>, TGP IV: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf Werke 7\/1, G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 2015, Ln., 532 S., \u20ac 110,\u2013, <a href=\"http:\/\/www.v-r.de\/de\/nikolaus_ludwig_von_zinzendorf_bibel_und_bibelgebrauch\/t-0\/1037328\/\">ISBN 978-3-525-55856-0<\/a><\/p>\n<p><em>Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. Bibel und Bibelgebrauch<\/em>, hg. von Dietrich Meyer in Zusammenarbeit mit Kai Dose und Helmut Schneider, Bd. 2: <em>Zinzendorfs \u00dcbersetzung des Neuen Testaments, Evangelien und Apostelgeschichte<\/em>, TGP IV: Nikolaus Ludwig von Zinzendorf Werke 7\/2, G\u00f6ttingen: Vandenhoeck &amp; Ruprecht, 2015, Ln., 741 S., \u20ac\u00a0130,\u2013, <a href=\"http:\/\/www.v-r.de\/de\/texte_zur_geschichte_des_pietismus\/sd-0\/918\">ISBN 978-3-525-55857-7<\/a><\/p>\n<p><a class=\"linkeddiv\" href=\"https:\/\/rezensionen.afet.de\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/Zinzendorf_Zimmerling.pdf\"><\/p>\n<div class=\"dwnldbtn\">Download PDF<\/div>\n<p><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Der volumin\u00f6se, editorisch und auch graphisch hervorragend gestaltete Band enth\u00e4lt eine Allgemeine Einleitung zur Zinzendorf-Auswahl-Ausgabe, eine spezielle Einf\u00fchrung in deren Bd. 7 (bestehend aus mehreren Teilb\u00e4nden), Grunds\u00e4tze f\u00fcr die Edition der Werke Zinzendorfs, ein Verzeichnis der abgek\u00fcrzt zitierten Literatur und ein Abk\u00fcrzungsverzeichnis der Zinzendorf-Schriften (nach dem von Dietrich Meyer herausgegebenen <em>Bibliographischen Handbuch zur Zinzendorfforschung<\/em>, D\u00fcsseldorf 1987). Auf diese Weise ist der Leser gut ger\u00fcstet, um sich in einer Vielzahl von Anmerkungen, Hinweisen, Biogrammen, Glossaren, die diese kritische Ausgabe der Zinzendorf-Werke auszeichnet, zurechtzufinden. Angesichts einer vielb\u00e4ndigen, von Erich Beyreuther und Gerhard Meyer bereits in den 1960er Jahren begonnenen und von Matthias Meyer und mir fortgef\u00fchrten, Reprint-Ausgabe der Werke Zinzendorfs gibt der Herausgeber Dietrich Meyer in der Allgemeinen Einleitung eine plausible Erkl\u00e4rung daf\u00fcr, warum es \u00fcberhaupt noch eine kritische Textausgabe braucht, die \u2013 seit Jahrzehnten von der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus geplant \u2013 viel Geld und Power der Pietismus-Forschung verschlingt: Einerseits liegen Zinzendorfs Schriften z.T. in unterschiedlichen, voneinander abweichenden Auflagen vor, andererseits gibt es viele ungedruckte Reden und Texte Zinzendorfs, die bisher nur \u00e4u\u00dferst schwer zug\u00e4nglich sind. (Wer seine Handschrift lesen will, muss zuvor einen Kurs im Unit\u00e4ts-Archiv in Herrnhut absolvieren.) Als Auswahl-Ausgabe setzt die geplante Edition Schwerpunkte: Der junge Zinzendorf steht im Vordergrund (Jugendtageb\u00fccher, Unionsschriften, die Korrespondenz mit dem franz\u00f6sischen Kardinal Noailles, das Periodicum <em>Der Dresdner Sokrates<\/em>, die \u00e4ltesten Berichte von der Entstehung Herrnhuts). Die Ausgabe will den Akzent weniger auf den erbaulichen Zinzendorf und seine Predigten legen und stattdessen seine Wirkung als Organisator, P\u00e4dagoge, Anreger und Seelsorger zur Geltung bringen. Ob die Predigten des Grafen \u2013 er verstand sie ja gar nicht im eigentlichen Sinne als Predigten, sondern als Gemeinreden \u2013 tats\u00e4chlich auf diese Weise von den \u00fcbrigen Schriften Zinzendorfs abgegrenzt werden k\u00f6nnen, erscheint mir fraglich: Mir fiel bei der Lekt\u00fcre der s\u00e4mtlichen gedruckten Predigten im Zusammenhang mit meiner Dissertation auf, dass sie h\u00e4ufig \u00fcber die Normal-Predigt im Sinne einer Auslegung von Bibelversen weit hinausgegen, und in ihnen gerade die genannten \u201enicht erbaulichen\u201c Themen vor der Gemeinde diskutiert werden. Dessen ungeachtet ist es nat\u00fcrlich sehr sinnvoll, wenn durch die neue Edition der Werke Zinzendorfs deutlich wird, dass er einer der bedeutendsten evangelischen Theologen \u00fcberhaupt war.<\/p>\n<p>Der Band der Schriften des Grafen zu Bibel und Bibelgebrauch spiegelt, wie in der Einleitung formuliert wird, \u201eZinzendorfs intensives Bem\u00fchen um einen verst\u00e4ndlichen und zeitgem\u00e4\u00dfen Bibeltext\u201c wider (XIV). Zurecht wird darauf hingewiesen, dass dieses Bem\u00fchen bisher zu wenig Beachtung gefunden hat. Einzig die Losungen mit ihrer Erfolgsgeschichte sind als Erfindung des Grafen im theologischen, ja sogar im \u00f6ffentlichen, Bewusstsein angekommen. Bd. 7 der neuen Edition zeigt, dass die Losungsarbeit des Grafen in einem gr\u00f6\u00dferen Zusammenhang gesehen werden muss. Die Teilb\u00e4nde von Bd. 7 wollen die langj\u00e4hrige Besch\u00e4ftigung Zinzendorfs mit der Bibel dokumentieren.<\/p>\n<p>Das erste Projekt stellte in diesem Zusammenhang die Ebersdorfer Bibel dar. Es ging in der in Ebersdorf im Vogtland gedruckten Bibel darum, die Bibel aufgrund eines g\u00fcnstigen Verkaufspreises einer m\u00f6glichst breiten \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich zu machen. Damit reihte Zinzendorf und die junge Br\u00fcdergemeine sich in die Bestrebungen des Halleschen Pietismus ein, wo es aus diesem Grund bereits 1710 auf Initiative August Hermann Franckes zur Gr\u00fcndung der von Cansteinschen Bibelgesellschaft, der \u00e4ltesten der Welt, gekommen war. Der Ebersdorfer Bibel liegt der auch in der Bibelausgabe der Cansteinschen Gesellschaft abgedruckte Luthertext zugrunde. Neu sind allein die teilweise von Zinzendorf verfassten Summarien (von einzelnen Kapiteln und gr\u00f6\u00dferen Bibelteilen). Au\u00dferdem werden einige Vorschl\u00e4ge neu \u00fcbersetzter Bibelpassagen von Johann Andreas Rothe, Zinzendorfs Ortspfarrer, beigef\u00fcgt. J\u00fcrgen Quack erl\u00e4utert in seiner Einleitung die historischen Zusammenh\u00e4nge und ist f\u00fcr die kritische Edition der neuen Texte verantwortlich. Er stellt heraus, dass hier erstmals in einer Bibelausgabe Skeptiker und Zweifler als Adressaten der Vorrede genannt werden. Dem entspricht das Anliegen der Verst\u00e4ndlichkeit der Bibel\u00fcbersetzung. Die Druck- und Verkaufsgeschichte der Ebersdorfer Bibel liest sich wie ein Krimi. Dabei wird deutlich, dass die Bibel\u00fcbersetzung Luthers damals \u2013 vor allem im Gebiet des Luthertums \u2013 als sakrosankt galt und selbst eine \u00e4u\u00dferst vorsichtige, nur indirekte Kritik am Text der \u00dcbersetzung unweigerlich die Beschlagnahmung einer Bibelausgabe nach sich zog. Nur dank der Zugeh\u00f6rigkeit Zinzendorfs zum s\u00e4chsischen Hochadel wurden entsprechende Verf\u00fcgungen wieder aufgehoben. Erst 1854, also rund 150 Jahre sp\u00e4ter, wurde im Luthertum offiziell der Versuch gemacht, eine Revision der Luther\u00fcbersetzung vorzulegen.<\/p>\n<p>Das zweite Projekt Zinzendorfs im Zusammenhang der Bibel\u00fcbersetzung stellen fr\u00fche \u00dcbersetzungsversuche von 1732 bis 1738 dar. Sie erfolgten im Rahmen eines sog. Collegium Biblicum, zu dem neben dem Grafen wechselnde, z.T. ber\u00fchmte Theologen der damaligen Zeit, wie Christoph Oetinger und Gottlieb Spangenberg (der sp\u00e4tere Nachfolger Zinzendorfs in der Leitung der Br\u00fcdergemeine) geh\u00f6rten. Zwischen 1734 und 1738 wurden \u00dcbersetzungen von mehreren neutestamentlichen Bibelteilen gedruckt und der \u00d6ffentlichkeit mit der Bitte um Stellungnahme vorgelegt. Kai Dose rekonstruiert die spannende Geschichte des Collegium Biblicum und der fr\u00fchen \u00dcbersetzungsversuche zum 1Tim, zu Judas und Hebr, zur Bergpredigt und zu Offb 1\u20134 und verantwortet auch die kritische Edition dieser Texte, die in der Reihenfolge ihrer Entstehung abgedruckt werden. Dabei ist wissenschaftlich nicht nur die Auseinandersetzung zwischen Zinzendorf und Oetinger von besonderem Interesse, sondern auch die dabei sichtbar werdende unterschiedliche Intention, die beide bei der Bibel\u00fcbersetzung verfolgen: W\u00e4hrend es dem Grafen um eine \u00dcbersetzung geht, die dem Glaubensverst\u00e4ndnis der Br\u00fcdergemeine entspricht, ist Oetinger prim\u00e4r an einer philologisch korrekten \u00dcbersetzung interessiert. Aufschlussreich sind in meinen Augen dabei Parallelen zur \u00dcbersetzungst\u00e4tigkeit Luthers: Auch beim Collegium Biblicum handelte es sich um eine Gemeinschaftsarbeit, wobei Zinzendorf als spiritus rector zu gelten hat. Wie Luther war auch der Graf von einer notwendigen Permanenz der Verbesserungen im Hinblick auf die Bibel\u00fcbersetzung \u00fcberzeugt. Schlie\u00dflich f\u00e4llt auf, dass Zinzendorfs Eintritt in das geistliche Amt und seine Hinwendung zu Luther in den 1730er Jahren offensichtlich im Zusammenhang mit seiner intensiven Besch\u00e4ftigung mit der \u00dcbersetzungsarbeit am Neuen Testament stand: \u201eDer Wunsch, eine neue (\u201amoderne\u2018?) Bibel\u00fcbersetzung zu schaffen, in der Gottes eigenes Wort klar zutage tritt, und die damit einhergehende eigene intensive \u201aBibelarbeit\u2018, das hat Zinzendorf nach 1733 entscheidend theologisch ver\u00e4ndert\u201c (Kai Dose, 367).<\/p>\n<p>1739 gab Zinzendorf das ganze Neue Testament in neuer \u00dcbersetzung in zwei Teilb\u00e4nden heraus, sein drittes Projekt im Rahmen der Bem\u00fchungen um die Bibel. Zun\u00e4chst erschienen im Fr\u00fchjahr die Evangelien und die Apg, im Herbst dann die Briefe und die Offb. Bereits die Ver\u00f6ffentlichung des ersten Teils hatte Kritik ausgel\u00f6st, auf die der Graf bei der Herausgabe des zweiten Teils reagierte. Auf die Kritik am zweiten Teil antwortete er in einer \u201eNacherinnerung 1741\u201c. Beide Teile der Bibel\u00fcbersetzung wurden schlie\u00dflich in einer erneut \u00fcberarbeiteten Fassung von Zinzendorf 1744 bzw. 1746 ein zweites Mal ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Im vorliegenden Band kommt zun\u00e4chst der Teil 1 von Zinzendorfs Bibel\u00fcbersetzung (Evangelien und Apg) zum Abdruck. Die Herausgeber haben sich dabei zu einem vierspaltigen Textabdruck entschieden: Novum Testamentum Graecum 1734 (Bengel), Abermaliger Versuch 1739 (Zinzendorf), Abermaliger Versuch 1744\u20131746 (Zinzendorf), Ebersdorfer Bibel 1727 (Luther). Bengels griechisches Neues Testament stellte damals die zuverl\u00e4ssigste Fassung des Urtextes dar und war dem Grafen hinl\u00e4nglich bekannt. Zinzendorfs \u00dcbersetzung des Neuen Testaments bildet, wie Dietrich Meyer zu Recht schreibt, den \u201eH\u00f6hepunkt und das bedeutendste Dokument der Bem\u00fchungen Zinzendorfs um eine neue Bibel\u00fcbersetzung\u201c. Das wird dem Leser schnell deutlich, wenn er Zinzendorfs \u00dcbersetzung mit der alten, an vielen Stellen unverst\u00e4ndlichen \u00dcbersetzung Luthers (aus der Ebersdorfer Bibel) vergleicht. Es ist heute kaum noch nachvollziehbar, wieso die lutherische Kirche und Theologie noch einmal 150 Jahre brauchte, bevor sie sich zu einer Revision der alten Luther\u00fcbersetzung entschied.<\/p>\n<p>Angesichts der hervorragenden Ausstattung auch dieses Bandes und seiner Einleitung durch Kai Dose bleibt nur ein Wermutstropfen: Leider wird erst in Bd. 7\/4 der geschichtliche \u00dcberblick f\u00fcr die Jahre zwischen 1738 und 1748 vorgelegt, in dem im Einzelnen erl\u00e4utert wird, wie es zu den beiden Ausgaben der \u00dcbersetzungen des Neuen Testaments durch Zinzendorf kam.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Prof. Dr. Peter Zimmerling, Professor f\u00fcr Praktische Theologie, Universit\u00e4t Leipzig<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\"><img decoding=\"async\" style=\"border-width: 0;\" src=\"https:\/\/i.creativecommons.org\/l\/by-nd\/4.0\/88x31.png\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" \/><\/a><br \/>\nDieses Werk ist lizenziert unter einer <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\">Creative Commons Namensnennung &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nikolaus Ludwig von Zinzendorf. 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