{"id":499,"date":"2018-04-11T10:27:22","date_gmt":"2018-04-11T10:27:22","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=499"},"modified":"2018-04-11T10:27:35","modified_gmt":"2018-04-11T10:27:35","slug":"daniel-i-block-richard-l-schultz-hg-bind-up-the-testimony","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=499","title":{"rendered":"Daniel I. Block \/ Richard L. Schultz (Hg.): Bind Up the Testimony"},"content":{"rendered":"<p>Daniel I. Block \/ Richard L. Schultz (Hg.): <em>Bind Up the Testimony. Explorations in the Genesis of the Book of Isaiah<\/em>, Peabody\/MA: Hendrickson, 2015, Pb., XVIII+354\u00a0S., $\u00a033,99, <a href=\"http:\/\/www.hendrickson.com\/html\/product\/705999.trade.html\">ISBN 978-1-61970-599-9<\/a><\/p>\n<p><a class=\"linkeddiv\" href=\"https:\/\/rezensionen.afet.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Uhlig_Block.pdf\"><\/p>\n<div class=\"dwnldbtn\">Download PDF<\/div>\n<p><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Gleich drei namhafte, evangelikale Alttestamentler aus Nordamerika empfehlen das hier anzuzeigende Buch laut Klappentext gerade deshalb, weil es unterschiedliche evangelikale Positionen zur Autorschaft des Jesajabuches in ihrer hermeneutischen Bedeutung miteinander ins Gespr\u00e4ch bringt. In der Tat hilft die Diskussion um die Verfasserschaft und Entstehung des Jesajabuches, die eigene hermeneutische Position ebenso wie die detaillierte Arbeit am Text und das Ringen um ein angemessenes Verstehen dieser hochkomplexen Prophetenschrift zu sch\u00e4rfen. Umso bedauerlicher ist es, wenn diese Diskussion sowohl bei Vertretern eines langen, mehrstufigen Entstehungsprozesses als auch einer einheitlichen jesajanischen Verfasserschaft f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich unn\u00f6tig angesehen wird und unterbleibt. Schon deshalb ist die Ver\u00f6ffentlichung dieses Sammelbandes zu begr\u00fc\u00dfen, der auf ein Kolloquium am Wheaton College, vom 26.-28. September 2013 zur\u00fcckgeht und die Spannung widerspiegelt, die unter evangelikalen Auslegern in Bezug auf die Entstehung des Jesajabuches herrscht (so das Vorwort der Herausgeber, VII).<\/p>\n<p>Nach einer kurzen Einf\u00fchrung von Richard Schultz, in der die folgenden Aufs\u00e4tze in ihrem Verh\u00e4ltnis zueinander umrissen werden, widmen sich 12 Beitr\u00e4ge aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln der Frage nach Verfasserschaft und Entstehung des Jesajabuches und ihrer hermeneutischen Implikationen. Davon argumentieren 2 Beitr\u00e4ge (Heim, Boda) mit gewichtigen Beobachtungen am Text dezidiert daf\u00fcr, dass Jes 40\u201366 erst in exilischer bzw. nachexilischer Zeit entstanden sind. Michael Graves verweist auf die exilische Datierung von Jes 40\u201366 bei dem von den ideologischen Voraussetzungen der Aufkl\u00e4rung unabh\u00e4ngigen j\u00fcdischen Ausleger Ibn Esra. Die anderen Aufs\u00e4tze argumentieren f\u00fcr eine (weitgehende) jesajanische Verfasserschaft aller Kapitel, wobei unter diesen der Aufsatz von Gary Smith der innovativste ist: aufbauend auf seinen 2b\u00e4ndigen Kommentar (New American Commentary Series) argumentiert er f\u00fcr die Belagerung Jerusalems unter Sanheribs als historischem Kontext f\u00fcr Jes 40\u201355.<\/p>\n<p>Daniel Block schlie\u00dft den Band ab mit einem Aufsatz, der nicht nur die unterschiedlichen Positionen zusammenfasst, sondern mit eigenen \u00dcberlegungen weiterf\u00fchrende Perspektiven aufzeigt. Mit diesem Beitrag sollte man eigentlich die Lekt\u00fcre des Sammelbandes beginnen. Wie kein anderer fasst er die zentralen Argumente und Probleme im F\u00fcr und Wider jesajanischer Verfasserschaft des ganzen Buches fair zusammen, unterstreicht damit, dass die Entscheidung an Beobachtungen im Text selbst h\u00e4ngen, stellt das Jesajabuch und die Debatte um seine Entstehung in den Kontext der anderen beiden gro\u00dfen Prophetenschriften (Jeremia und Ezechiel) und erarbeitet damit Ma\u00dfst\u00e4be aus der Begegnung mit den prophetischen Texten, an denen die argumentative Kraft (oder Schw\u00e4che) der anderen Aufs\u00e4tze gut erkennbar wird. Bedenkenswert ist z.\u00a0B. sein Votum, dass man die Hl. Schrift nicht zwingen darf, mehr zu sagen, als sie behauptet. In diesem Zusammenhang zeigt er in einer kurzen, aber substantiellen Darlegung, dass eine Begr\u00fcndung jesajanischer Verfasserschaft des ganzen Jesajabuches mit dem Neuen Testament und Jesus \u00fcber das hinausgeht, was diese Texte selbst aussagen. Ebenso muss nach Block der Text jedoch das bedeuten d\u00fcrfen, was er sagt. Hier insistiert er darauf, dass in Jes 40\u201366 der Weissagungsbeweis ernst genommen werden muss, weshalb f\u00fcr ihn auch weite Teile von Jes 40\u201366 auf Jesaja selbst zur\u00fcckgehen. Weiterf\u00fchrend ist schlie\u00dflich seine Differenzierung des Kompositionsprozesses (und der Inspiration) prophetischer Texte in 7 Etappen. Block verweist darauf, dass der Beitrag der Propheten Jeremia und Ezechiel zu diesen Etappen anerkannterma\u00dfen unterschiedlich ausf\u00e4llt und fragt nach m\u00f6glichen Konsequenzen f\u00fcr die evangelikale Diskussion um die Entstehung des Jesajabuches.<\/p>\n<p>Im Ganzen umfasst der Sammelband folgende Aufs\u00e4tze: <em>Richard L. Schultz:<\/em> The Origins and Basic Arguments of the Multi-Author View of the Composition of Isaiah: Where Are We Now and How Did We Get Here? <em>Richard L. Schultz:<\/em> Isaianic Intertextuality and Intratextuality as Composition-Historical Indicators: Methodological Challenges in Determining Literary Influence; <em>Seulgi L. Byun:<\/em> The Biblical Texts of Isaiah at Qumran; <em>G.\u00a0K. Beale: <\/em>\u201eIsaiah the Prophet Said\u201c: The Authorship of Isaiah Reexamined in the Light of Early Jewish and Christian Writings; <em>Michael W. Graves: <\/em>The Composition of the Book of Isaiah in Jewish Tradition; <em>Knut M. Heim: <\/em>The Diachronic Perspective of the Book of Isaiah\u2019s Final Form; <em>John W. Hilber: <\/em>Isaiah as Prophet and Isaiah as Book in Their Ancient Near Eastern Context; <em>Gary V. Smith: <\/em>Cyrus or Sennacherib? Historical Issues Involved in the Interpretation of Isaiah 40\u201355; <em>Mark F. Rooker: <\/em>Characteristics of the Hebrew of the Recognized Literary Divisions of Isaiah; <em>Peter J. Gentry: <\/em>The Literary Macrostructure of the Book of Isaiah and Authorial Intent; <em>Mark J. Boda: <\/em>Authors and Readers (Real or Implicit) in the Unity\/Disunity of Isaiah; <em>John N. Oswalt: <\/em>The Implications of an Evangelical View of Scripture for the Authorship of the Book of Isaiah; <em>Daniel I. Block: <\/em>Binding Up the Testimony: Concluding Reflections on the Origins of the Book of Isaiah.<\/p>\n<p>Ohne Frage begegnen in dem Sammelband eine Reihe von Argumenten, die f\u00fcr die Diskussion von Belang sind: die Auslegungsgeschichte in ihrem Verh\u00e4ltnis zur Philosophiegeschichte (Schultz; mit Ibn Esra, F. Delitzsch u.\u00a0a. werden jedoch die weggelassen, die sich nicht in seine Nacherz\u00e4hlung der Auslegungsgeschichte f\u00fcgen), inter- und intratextuelle Bez\u00fcge (Schultz, der hier seine Expertise f\u00fcr eine nuancierte Darstellung einbringt), Hinweise in den Handschriften von Qumran (Buyn), Fragen der Interpretation der Weissagungsbeweise in Jes 40\u201348 (Heim f\u00fcr eine exilische Datierung, Oswalt und Block f\u00fcr jesajanische Verfasserschaft), vergleichbare prophetische und kompositorische Ph\u00e4nomene im alten Vorderen Orient (Hilber hebt die Bedeutung der einzelnen Propheten bei der Archivierung und \u00dcberlieferung hervor, muss aber eingestehen, dass dies f\u00fcr die konkrete Frage der jesajan. Verfasserschaft wenig austr\u00e4gt), der historische Kontext von Jes 40\u201355 (Heim und Boda f\u00fcr babylon. Exil, Smith f\u00fcr Bedrohung durch Sanherib z.\u00a0Zt. Jesajas, Block der auf Ambiguit\u00e4t der Hinweise verweist), Fragen der literarischen Struktur (Gentry, jedoch viel zu oberfl\u00e4chlich), Hinweise auf Sprecher innerhalb von Jes (Boda, der auf den zentralen Text Jes 40,1\u201311 ausf\u00fchrlich eingeht; Block verweist auf die Differenzierung durch die \u00dcberschrift in Jes 1,1) sowie Fragen der Inspiration und Hermeneutik (Beale, Boda, Oswalt, Block) werden mit unterschiedlicher Differenziertheit und \u00dcberzeugungskraft angesprochen.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt und angesichts dessen, was f\u00fcr manche Institutionen und einzelne Forscher auf dem Spiel steht, wenn sie sich zu der umstrittenen Verfasserfrage des Jesajabuches \u00e4u\u00dfern, ist es sehr zu begr\u00fc\u00dfen, dass Herausgeber, Verleger und die jeweiligen beitragenden Ausleger sich von diesen unterschiedlichen Blickwinkeln her der Debatte stellen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur differenzierten Wahrnehmung ihrer Komplexit\u00e4t. Gelegentlich wird sie freilich durch eine vereinfachte Argumentation verdeckt.<\/p>\n<p>So muss um der Komplexit\u00e4t des Sachverhaltes und der Nuancierung der Alternativen willen ein Argument problematisiert werden, das sich in einer ganzen Reihe von Aufs\u00e4tzen (z.\u00a0B. Schultz, Beale, Gentry, Oswalt) findet: Gegen\u00fcber der konventionellen Dreiteilung des Jesajabuches in Proto-, Deutero- und Tritojesaja in der Folge von Bernhard Duhm nehmen die Autoren die seit ca. 30 Jahren zunehmende Diskussion um die Einheit des Buches wahr. Diese v\u00f6llig richtig wiedergegebene Darstellung der Jesajaauslegung, die nicht nach Einheitlichkeit der Verfasserschaft aber Einheit des Buches fragt, wird dann jedoch mehrfach als Ausgangspunkt genutzt f\u00fcr die Schlussfolgerung: wenn das Buch deutlicher als Einheit erkannt wird, ist auch der Weg zur einheitlichen Verfasserschaft nur noch ein kleiner. Diese Schlussfolgerung \u00fcbergeht jedoch g\u00e4nzlich, dass alle Endtextlesungen die exilisch\/nachexilische Perspektive des gesamten Jesajabuches zur Voraussetzung haben; d.h. man nimmt das als Ausgangspunkt, was eine jesajanische Verfasserschaft des Jesajabuches gerade ausschlie\u00dft, n\u00e4mlich dessen exilisch\/nachexilische Perspektive.<\/p>\n<p>Des Weiteren gehen die dargestellten Alternativen in der Frage der Verfasserschaft des Jesajabuches zum Teil an den Forschungsmeinungen und\/oder den sich nahelegenden Z\u00fcgen des Jesajabuches vorbei: Man kann die im Buch mehrfach kritisierten evangelikalen Jesajaspezialisten John Goldingay und Hugh Williamson, die in je spezifischer Weise wegweisende Beitr\u00e4ge zur Einheit des Jesajabuches geliefert haben, nur notd\u00fcrftig in die Vertreter der \u201eMehr-Autoren-Verfasserschaft\u201c einordnen, denn nirgendwo behaupten sie, dass Jes 40\u201366 je f\u00fcr sich gestanden h\u00e4tte oder zu interpretieren w\u00e4re. Wenn wiederholt angefragt wird, warum bei einer von Jesaja unterschiedenen Verfasserschaft von Jes 40\u201366 nicht der entsprechende Autor identifiziert wird, wie in allen anderen Prophetenschriften, so geht dieses Argument schlicht an der Eigenart des Jesajabuches vorbei, dass Jes 40\u201366 unbedingt mit Jes 1\u201339 zusammen gelesen werden muss. Das l\u00e4sst sich jedoch dann nicht einfach f\u00fcr eine jesajanische Verfasserschaft aller Kapitel auswerten, wenn die Argumentation und vorausgesetzte rhetorische Situation in Jes 40\u201366 zwar Jes 1\u201339 voraussetzt, aber darauf aufbauend neu ansetzt. Deshalb entscheidet sich die Frage der Entstehung des Jesajabuches an der Interpretation genau dieses komplexen Verh\u00e4ltnisses.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich bleibt unbefriedigend, dass der eigentliche Austausch der unterschiedlichen Positionen untereinander gering ausf\u00e4llt. Explizite Verweise aufeinander oder gar Argumentationen miteinander findet man kaum. Zudem h\u00e4tte man sich eine st\u00e4rkere Konzentration auf die zentralen Texte des Jesajabuches aus verschiedenen Perspektiven gew\u00fcnscht, an denen sich die Kl\u00e4rung der Verfasserfrage entscheidet. Schon der Titel des Sammelbandes verweist auf einen solchen Text: Jes 8,16, der jedoch ganze vier Mal erw\u00e4hnt wird (davon zwei Mal in dem Beitrag von Block!; daneben z.\u00a0B. Jes 30,8\u201311; 40,1\u201311; 41,1\u20134 und 21\u201328 im Verh\u00e4ltnis zu Jes 13,17; 48,1\u201311; 48,20\u201321; 52,11\u201312; 63,7\u201364,11). Mit dem Klappentext jedoch bleibt der Sammelband sehr zu begr\u00fc\u00dfen, insofern er denen, die um des Verst\u00e4ndnisses dieser Prophetenschrift willen um das genaue Verh\u00e4ltnis seiner Teile ringen, zentrale Herausforderungen und einige L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten vor Augen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Prof. Dr. Torsten Uhlig, Professor f\u00fcr Altes Testament an der Evangelischen Hochschule Tabor, Marburg<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\"><img decoding=\"async\" style=\"border-width: 0;\" src=\"https:\/\/i.creativecommons.org\/l\/by-nd\/4.0\/88x31.png\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" \/><\/a><br \/>\nDieses Werk ist lizenziert unter einer <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\">Creative Commons Namensnennung &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daniel I. 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