{"id":509,"date":"2018-04-11T10:55:33","date_gmt":"2018-04-11T10:55:33","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=509"},"modified":"2018-04-12T16:22:29","modified_gmt":"2018-04-12T16:22:29","slug":"hendrik-j-koorevaar-mart-jan-paul-hg-theologie-des-alten-testaments","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=509","title":{"rendered":"Hendrik J. Koorevaar \/ Mart-Jan Paul (Hg.): Theologie des Alten Testaments"},"content":{"rendered":"<p>Hendrik J. Koorevaar \/ Mart-Jan Paul (Hg.): <em>Theologie des Alten Testaments. Die bleibende Botschaft der hebr\u00e4ischen Bibel<\/em>, TVG, Gie\u00dfen: Brunnen 2016, geb., 399\u00a0S., \u20ac\u00a040, <a href=\"https:\/\/brunnen-verlag.de\/theologie-des-alten-testaments.html\">ISBN 978-3-7655-9565-3<\/a><\/p>\n<p><a class=\"linkeddiv\" href=\"https:\/\/rezensionen.afet.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Kuerle_Koorevaar.pdf\"><\/p>\n<div class=\"dwnldbtn\">Download PDF<\/div>\n<p><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Diese Theologie des Alten Testaments versammelt mehrere Autoren, die auf der Grundlage des sog. \u201eliterarisch-theologischen Ansatzes\u201c einen gemeinsamen Gesamtentwurf vorlegen. Der Band ist in drei gro\u00dfe Teile gegliedert. Unter \u201eGeschichte und Methodik\u201c wird zun\u00e4chst von J. Steinberg ein knapper, aber sehr materialreicher und intelligenter \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung der Disziplin der alttestamentlichen Theologie gegeben. In weiser Konsequenz des Abw\u00e4gens der verschiedenen methodischen Zug\u00e4nge schlie\u00dft Steinberg, dass es kein Entweder-Oder bzgl. der Methode geben wird, sondern nur ein integrierender \u201emultidimensionaler Ansatz\u201c der historischen, literarischen und theologischen Komplexit\u00e4t des AT gerecht werden kann. Daran anschlie\u00dfend begr\u00fcndet H. Koorevaar seinen methodischen Ansatz der strukturell-kanonischen Leseperspektive. Bei dieser steht die theologische Auswertung der gro\u00dfen, buch\u00fcbergreifenden literarischen Strukturen des Kanons im Mittelpunkt. Koorevaar entscheidet sich f\u00fcr den hebr\u00e4ischen Kanon, wie er im Talmud vorgestellt wird und geht von drei Kanonteilen aus: Priesterkanon (Gen\u20132K\u00f6n), Prophetenkanon (Jer\u2013Mal) und Weisheitskanon (Rut\u20132Chr). Anhand der Beschreibung der literarischen Makrostruktur soll sichergestellt werden, dass keine der wichtigen theologischen Themen des AT \u00fcbersehen werden und es soll eine angemessene Beschreibung und Gewichtung der einzelnen Themen m\u00f6glich sein. Koorevaars These ist, dass alle theologischen Themen des AT bereits in Genesis angelegt sind. Er findet sechs Hauptthemen (Sch\u00f6pfung, Gottes Wille, S\u00fcnde, Verhei\u00dfung und Berufung, Gottesdienst und Tempel, die Welt und Kanaan), denen jeweils ein Kapitel im dritten, thematischen Hauptteil des Bandes gewidmet ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im ersten inhaltlichen Hauptteil begr\u00fcndet Koorevaar sein Modell des hebr\u00e4ischen Kanons, wie es als Grundlage f\u00fcr die sp\u00e4tere thematische Entfaltung der AT-Theologie dienen soll. Alternativ zur in der BHS abgedruckten Kanonreihenfolge geht er von einer im babylonischen Talmud beschriebenen Reihenfolge aus, die er als urspr\u00fcnglicher versteht. An den Schnittstellen zwischen den Hauptteilen des Kanons geht es dann um das Thema Exil und R\u00fcckkehr.<\/p>\n<p>Im vierten Kapitel stellt Koorevaar seine Hypothese eines einheitlichen \u201eBuches\u201c Ex-Lev-Num als Beispiel einer strukturell-kanonischen basierten Theologie des AT vor. Zentrale theologische Themen sind dann der Vers\u00f6hnungstag, das sich darum gruppierende Heiligtum und der Dekalog (der allerdings erst \u00fcber seine Deposition in der Bundeslade ins Blickfeld kommt). Ingesamt wird Koorevaars auf gro\u00dfr\u00e4umigen Ringstrukturen basierender Ansatz in diesem Teil sch\u00f6n deutlich.<\/p>\n<p>Den nun folgenden thematischen Hauptteil er\u00f6ffnet W. Hilbrands Beitrag zur Sch\u00f6pfungstheologie. Ausgehend von Gen 1\u20132 werden zentrale Themen (u.\u00a0a. die Gottesbildlichkeit des Menschen und das Erhaltungshandeln Gottes) durch die verschiedenen Kanonteile \u00fcberblicksartig verfolgt. So wird der sch\u00f6pfungstheologische Grundboden aller alttestamentlichen Texte deutlich. Gerade am Ende dieses Teil kommt es zu sehr interessanten und weiterf\u00fchrenden Andeutungen von aktueller Relevanz der alttestamentlichen Sch\u00f6pfungstheologie. Leider werden diese nicht weiter ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>M.-J. Paul und H. Klement besprechen die Weisung Gottes, allerdings unter (teilweiser) Absehung der Thematik S\u00fcndhaftigkeit und Kultus, da diese Themen an sp\u00e4terer Stelle im Band angesprochen werden. Es geht bei Gottes Regeln f\u00fcr den Menschen um die Erm\u00f6glichung von Orientierung und die Eind\u00e4mmung von Fehlentwicklungen. Allerdings wird Gottes Weisung weitestgehend als Genre ohne den kanonisch bestehenden narrativen Kontext betrachtet. Zum Abschluss dieses Teils dient Wrights, in seiner Ethik (2004) beschriebener Ansatz zu den drei Foki alttestamentlichen Ethik (Gott, Volk, Land), dem Aufzeig der bleibenden Relevanz der Tora. Dies weiter auszuf\u00fchren w\u00e4re ein gro\u00dfer Gewinn gewesen.<\/p>\n<p>Der Abschnitt zu S\u00fcnde, Heilung und \u00dcberwindung (Koorevaar, Marlowe) versammelt in einem \u00fcberblicksartigen Gesamtdurchgang den Befund zum Thema. Einzelne Texte werden vertieft, jedoch entsteht kein theologisches Gesamtbild. Gerade an diesem Punkt w\u00e4re es interessant gewesen, wie die Autoren die Thematik Exil und R\u00fcckkehr konkret aufgreifen, die ja eigentlich die tonangebende Leitfrage des Buches ist.<\/p>\n<p>Rieckers Beitrag zur kanonischen Entfaltung der Messiaserwartung Israels stellt das Thema sehr gr\u00fcndlich und facettenreich dar. Hier l\u00e4sst sich viel lernen und oft verwirrende biblische Texte werden aufgeschlossen. Im Ausblick bleibt dann der Wunsch, dass die Ausf\u00fchrungen zu Segen und Fluch \u00fcber die gegebenen Stichworte hinausgehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Im Teil zum Kultus (E. v. Staalduine-Sulman) wird, \u00e4hnlich wie in dem zu S\u00fcnde, ein umfassender \u00dcberblick zu allen m\u00f6glichen Texten, die mehr oder weniger mit Gottesdienst zu tun haben, gegeben. Vermisst wird eine Diskussion zur Tempelkonzeption im Sch\u00f6pfungsbericht, zu den symbolisch-theologischen Hintergr\u00fcnden der Konzepte Reinheit, Heiligkeit und Opfer. Auch die prophetische und weisheitliche Kulturkritik kommt zu kurz.<\/p>\n<p>Zum Land betont M.-J. Paul die im biblischen Kanon bedeutsame Konzeption des Ortes als Segensraum und die Bedeutung besonderer Orte als heilige R\u00e4ume. Hier wird zurecht wieder die Ethik von Chris Wright genannt, die hier weitere Impulse h\u00e4tte geben k\u00f6nnen, gerade auch was den Umgang mit Ausl\u00e4ndern angeht. Paul sieht eschatologisch eine \u00fcber die Landverhei\u00dfung gesicherte spezielle Bedeutung des ethnischen Israel.<\/p>\n<p>Das Kapitel zu den theologischen \u00dcberzeugungen und Differenzen im Fr\u00fchjudentum (G. W. Lorein) sammelt viele interessante Zitate und Zusammenfassungen zu den vorher im Band besprochenen Themenkreisen. Es wird die Vielfalt der fr\u00fchj\u00fcdischen Theologie deutlich, die zu gro\u00dfer Vorsicht bei pauschalisierenden Urteilen zu den Juden zur Zeit des NT f\u00fchren sollte. Dar\u00fcber hinaus wird es dem Leser \u00fcberlassen, die Kontraste und \u00c4hnlichkeiten sowohl zum AT als auch zum NT herauszuarbeiten. Aber vielleicht sollte man dies auch nicht von einem \u00dcberblickswerk verlangen, zumal die Gefahr f\u00fcr Verallgemeinerungen auf kleinem Raum recht gro\u00df w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das letzte Kapitel (M.-J. Paul) wendet sich dem christlichen Kanon beider Testamente zu. Hier werden nochmals die Grundthemen mit Aspekten aus den christlichen Schriften versehen. Leitende Grundannahme ist die Kontinuit\u00e4t der beiden Testamente. Das AT ist nach vorne hin offen und erwartet eine Weiterf\u00fchrung, die in Jesus auf die B\u00fchne tritt. Methodisch interessant ist, dass Paul hier f\u00fcr das AT einen neuen, viergliedrigen Kanon anbietet, der thematisch tats\u00e4chlich ganz gut zu der heute oft abgedruckten Kanonfolge im NT passt. Allerdings ist es nicht mehr der Kanonentwurf, wie er die Grundlage f\u00fcr die Kapitel zum AT bildet.<\/p>\n<p>Dieser Sammelband ist schon etwas Besonderes. Die Einheit in der Darstellung und der methodischen Herangehensweise ist erstaunlich. Sicherlich gibt es Unterschiede bzgl. Qualit\u00e4t und auch Relevanz. Positiv zu nennen ist auch die methodische Transparenz \u2013 Dinge werden angesprochen, nicht nur stillschweigend vorausgesetzt. In Einzelauslegungen kann man an vielen Stellen auch anderer Meinung sein, doch gibt es auch grundlegende Anfragen.<\/p>\n<p>Was ist der Mehrwert des Koorevaarschen strukturell-kanonischen Ansatzes? Interessanterweise spielt diese methodische Grundentscheidung in den thematischen Teilen eine deutlich untergeordnete Rolle, vor allem \u00a0da die einzelnen theologischen Themen aus Genesis kommen und dann \u00fcberblicksm\u00e4\u00dfig in allen B\u00fcchern jeweils gesucht werden. Die eigenst\u00e4ndigen Beitr\u00e4ge einzelner B\u00fccher r\u00fccken in den Hintergrund. Die Frage ist, wie kanonisch man das noch nennen kann, denn es sind ja seine Teile, die den Kanon ausmachen.<\/p>\n<p>Die Entscheidung f\u00fcr eine Gro\u00dfanlage des Kanons im Schema 7+15+11 mit den Mittelb\u00fcchern Josua, Jona und Hl erscheint willk\u00fcrlich. So wird Exodus\/Lev\/Num als ein Buch zusammengefasst und Hos-Mal nicht als Dodekapropheton. Der Mut zu gro\u00dfen Linien und W\u00fcrfen ist bewundernswert. Forschungsgeschichtlich scheint die Zeit daf\u00fcr reif zu sein. Die Thematik Exil\/R\u00fcckkehr f\u00fcr den Kanon l\u00e4sst sich nachvollziehen, doch f\u00e4llt es schwer, sich f\u00fcr einen Kanon mit zwingenden Gr\u00fcnden zu entscheiden \u2013 es gibt viele Linien, die sich im Kanon als das Material einend erweisen.<\/p>\n<p>Hinzu kommt, dass der Kanon als sekund\u00e4res Merkmal gelten muss. Wieviel Sinn macht es aus verschiedenen Anordnungen eine auszuw\u00e4hlen und als die \u201eideale Buchreihenfolge\u201c zu bezeichnen und darauf eine komplette AT-Theologie aufzubauen? Letztlich zeichnet man damit ja nicht unbedingt die \u201eTheologie des AT\u201c nach, sondern die eines Zusammenstellers und unterstellt ihm, dass er letztlich die AT-Theologie geformt hat. Wieviel Einfluss hat diese Sequenzfrage eigentlich wirklich auf die AT Theologie? (Wie oben angedeutet ist der Einfluss selbst f\u00fcr die hier versammelten thematischen Kapitel nicht sehr gro\u00df.)<\/p>\n<p>Vor welchem historischen Horizont w\u00e4ren dann die Texte auszulegen? Es erstaunt, dass der historische Kontext dieses Kanons nicht vorkommt. Die historische und theologische Situation des fr\u00fchen nachexilischen Judentums ist ja nicht unbekannt und in genau diesem Kontext kann der Kanon als ein Ganzes ja erst theologisch gewirkt haben. Insgesamt, auch bei den thematischen Kapiteln, bis auf wenige Ausnahmen, kommt der wahrscheinliche historische Kontext der einzelnen B\u00fccher nicht wirklich als Auslegungshorizont zur Geltung.<\/p>\n<p>F\u00fchrt diese Herangehensweise nicht vor allem zu einer Theologie einer bestimmten Kanonform? M\u00fcsste\/d\u00fcrfte man dann nicht alle anderen m\u00f6glichen Kanonformen ebenfalls als theologisch bedeutsam betrachten? Wie verhalten sich dann diese je unterschiedlichen Theologien zueinander?<\/p>\n<p>Vielleicht lie\u00dfen sich hier neue Perspektiven finden, wenn man an retrospektiv erkennbare Intertextualit\u00e4ten denkt. Damit w\u00fcrden die unbestreitbaren Bez\u00fcge der sp\u00e4teren zu fr\u00fcheren Texten ernst genommen, man m\u00fcsste sich aber nicht auf eine bestimmte Kanonabfolge festlegen.<\/p>\n<p>Dies sind prinzipielle Anfragen, die den Wert des Hauptteils des Buches nicht schm\u00e4lern. Der besteht vor allem in der Materialf\u00fclle, d.h. in den vielen Bibelstellen (mit gutem Verzeichnis!) und Querverbindungen. Hierdurch wird sich der Band als Ausgangspunkt f\u00fcr\u00a0 eigenst\u00e4ndige und weiterf\u00fchrende Tiefenbohrungen in der alttestamentlichen Theologie erweisen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dr. Stefan K\u00fcrle, Dozent f\u00fcr biblische Theologie am Theologischen Studienzentrum Berlin<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\"><img decoding=\"async\" style=\"border-width: 0;\" src=\"https:\/\/i.creativecommons.org\/l\/by-nd\/4.0\/88x31.png\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" \/><\/a><br \/>\nDieses Werk ist lizenziert unter einer <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\">Creative Commons Namensnennung &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hendrik J. Koorevaar \/ Mart-Jan Paul (Hg.): Theologie des Alten Testaments. Die bleibende Botschaft der hebr\u00e4ischen Bibel, TVG, Gie\u00dfen: Brunnen<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":510,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"colormag_page_container_layout":"default_layout","colormag_page_sidebar_layout":"default_layout","inline_featured_image":false,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-509","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-altes-testament"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=509"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":618,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/509\/revisions\/618"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}