{"id":578,"date":"2018-04-11T15:50:58","date_gmt":"2018-04-11T15:50:58","guid":{"rendered":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=578"},"modified":"2018-04-11T15:50:58","modified_gmt":"2018-04-11T15:50:58","slug":"elisabeth-lorenz-ein-jesusbild-im-horizont-des-nationalsozialismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rezensionen.afet.de\/?p=578","title":{"rendered":"Elisabeth Lorenz: Ein Jesusbild im Horizont des Nationalsozialismus"},"content":{"rendered":"<p>Elisabeth Lorenz: <em>Ein Jesusbild im Horizont des Nationalsozialismus. Studien zum Neuen Testament des \u201eInstituts zur Erforschung und Beseitigung des j\u00fcdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben\u201c<\/em>, WUNT II\/440, T\u00fcbingen: Mohr Siebeck, 2017, kt., XVII + 539 S., 114,\u2013, <a href=\"https:\/\/www.mohr.de\/buch\/ein-jesusbild-im-horizont-des-nationalsozialismus-9783161545696\">ISBN 978-3-16-154569-6<\/a><\/p>\n<p><a class=\"linkeddiv\" href=\"https:\/\/rezensionen.afet.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Stenschke_Lorenz.pdf\"><\/p>\n<div class=\"dwnldbtn\">Download PDF<\/div>\n<p><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Diese Monografie (Doktoraldissertation, Universit\u00e4t Regensburg, 2015) untersucht <em>Die Botschaft Gottes<\/em>, eine Auswahlausgabe des Neuen Testaments, die vom <em>Institut zur Erforschung und Beseitigung des j\u00fcdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben<\/em> der evangelischen Kirchen Deutschlands in Eisenach unter Federf\u00fchrung von Vertretern der sog. Deutschen Christen erarbeitet wurde. Sie war 1940 in einer Auflage von ca. 200.000 St\u00fcck erschienen, auch wenn sich heute (zum Gl\u00fcck) kaum noch Exemplare dieses ideologieverseuchten B\u00e4ndchens ausfindig machen lassen. Diese Ausgabe wurde in ihrer Hermeneutik, den Fragen nach der Textgestaltung, Textauswahl, Basistexten und den Auswirkungen auf christliche Theologien bisher noch nicht monografisch untersucht (6). Diese L\u00fccke schlie\u00dft die vorliegende Studie in umfassender Weise. Dabei beabsichtigt Elisabeth Lorenz, nicht nur die Unrechtm\u00e4\u00dfigkeit dieser Ausgabe festzustellen (was wiederholt geschehen ist), sondern die Intentionen der Redaktoren zu erkunden. Warum lohnt sich die Lekt\u00fcre dieser umfangreichen Untersuchung? Neben kirchengeschichtlichem Interesse und der Aufarbeitung der antisemitischen und rassisch-nationalen Exegese der NS Zeit, geht es um mehr als das konkrete Objekt \u2013 das zweifelsohne zum Kuriosit\u00e4tenkabinett der Bibelausgaben geh\u00f6rt und zu Recht in Vergessenheit geraten ist. Es geht um die gr\u00f6\u00dfere Frage, wie sich die Denkvoraussetzungen und Ziele der Herausgeber von Bibeln, Teilausgaben und Auswahlausgaben gewollt (wie in diesem Fall) oder ungewollt in der jeweiligen Textauswahl, \u00dcbersetzung und Pr\u00e4sentation niederschlagen. Am hier hervorragend untersuchten Extrem werden die Grundprobleme deutlich.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst skizziert Lorenz die Zielsetzung der <em>Botschaft Gottes<\/em> (<em>BG<\/em>) als Volkstestament und Volksbibel (8\u201346; Entstehung und Aufbau der <em>BG<\/em>, die Methode der \u201eEntjudung\u201c des NT \u2013 \u201eEs wurde der Versuch unternommen, eine von Hinweisen auf die j\u00fcdischen Wurzeln Jesu und des Urchristentums bewusst gereinigte Version des NT zu schaffen\u201c (19f) \u2013 , antij\u00fcdisches Denken in der Kirchengeschichte, \u201eEntjudung\u201c und das ideologische Konstrukt des \u201earischen Jesus\u201c als der aktuelle Hintergrund). Begr\u00fcndet wurde die \u201eEntjudung\u201c mit der Suche nach dem \u201eewigen Wahrheitsgehalt\u201c der Bibel und dem beabsichtigten \u201eDienst\u201c am deutschen Volke, da man \u201emit voller Wucht der Erkenntnis des J\u00fcdischen im AT und auch in bestimmten Partien des NT ein Element habe, das f\u00fcr unz\u00e4hlige deutsche Menschen, den Zugang zur Bibel versperrt\u201c (22). In der \u201eEntjudung\u201c wurde das Mittel gesehen, das den Zugang zumindest zum NT wieder er\u00f6ffnen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Nach Darstellung der Kritik an der <em>BG<\/em> durch Mitglieder der Bekennenden Kirche, ihrer Verteidigung durch Walter Grundmann und andere und aus heutiger Perspektive, stellt Lorenz die Ausgangsfragen ihrer Untersuchung vor: \u201eWelche Redaktionstendenzen lassen sich bei der Redaktion der <em>BG<\/em> beschreiben? Welche Texte sind von besonderer Relevanz? (56\u201362). Sie schreibt:<\/p>\n<p>\u201eIm Bewusstsein darum, dass \u00dcbersetzungen stets auch Deutungen sind, die von Zeiteinfl\u00fcssen nicht frei sein k\u00f6nnen, soll sich den Texten der <em>BG<\/em> gen\u00e4hert werden, um die dahinterstehende Gedankenwelt zu ergr\u00fcnden. Aus der Zielangabe der Herausgeber der <em>BG<\/em> ,in der Zeit des deutschen Entscheidungskampfes\u2018 mit ihrer Bibel einen ,Dienst an der Seele des deutschen Volkes\u2018 zu leisten (vgl. <em>BG<\/em> VII), l\u00e4sst sich dabei entnehmen, dass der Anspruch der Redaktion \u00fcber den einer reinen \u00dcbersetzung deutlich hinausging. In dieser Arbeit soll nun analysiert werden, mit welcher Hintergrundhermeneutik das ,Institut\u2018 die biblischen Texte bearbeitet, gek\u00fcrzt und neu kombiniert hat\u201c (56).<\/p>\n<p>Im Abschnitt \u00fcber die angewandte Methodik macht Lorenz sechs Bearbeitungstypen in der <em>BG<\/em> aus: Tilgung unerw\u00fcnschter Inhalte, Hinzuf\u00fcgung erw\u00fcnschter Inhalte, bewusst deutende \u00dcbersetzungen, die die Leser lenken, (unj\u00fcdisches) Setting, \u00dcberschriften und Seitenschriften, die die Erwartung der Leser lenken und Neukombinationen verschiedener Schriftstellen (64\u201366). Ferner schildert Lorenz das Fortleben der Ideen der Redakteure nach 1945 am Beispiel der Biografie Grundmanns (68\u201373) und skizziert knapp die Bewegung der Deutschen Christen und das Verh\u00e4ltnis des kirchlichen <em>Institutes zur Erforschung und Beseitigung des j\u00fcdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben<\/em> zum NS Staat (73\u201381; vgl. dazu O. Arnold, <em>\u201eEntjudung\u201c \u2013 Kirche am Abgrund: Das \u201eInstitut zur Erforschung und Beseitigung des j\u00fcdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben\u201c (1939\u20131945)<\/em>; SKI 25,2; Berlin: Institut f\u00fcr Kirche und Judentum, 2010).<\/p>\n<p>An drei gro\u00dfen Themenkomplexen analysiert Lorenz das Vorgehen der Herausgeber: \u201eJesus und das Judentum \u2013 der Messiasbegriff in der <em>BG<\/em>\u201c (82\u2013175; negativer Gebrauch des Messiasbegriffs im ersten Teil der <em>BG<\/em>, Alternativen zum Messiasbegriff und Versuche einer \u201epositiven\u201c Christologie im ersten Teil, Jesus der Gottessohn im JohEv, der Messiasbegriff in der Apg); \u201eJesus und das Judentum \u2013 Zum Begriff des Opfers in der <em>BG<\/em>\u201c (176\u2013347; Vermeidung kultischer Implikationen in der <em>BG<\/em> und die Frage nach dem Umgang mit dem j\u00fcdischen Gesetz, christologische Ersatztermini f\u00fcr Lamm Gottes, Umdeutung des Opferbegriffs und \u00dcbertragung des neuen Opferbegriffs auf die Schlachtfelder) und Jesus als \u201eWunderneusch\u00f6pfung\u201c im Verst\u00e4ndnis der Redaktoren (348\u2013479). Dabei ist Jesus nicht der Messias, sondern der \u201eLeidende\u201c, mit dem die Leser mitleiden sollen. Zudem wird Jesus zu einem \u201eK\u00e4mpfer\u201c gegen das Judentum stilisiert; daher sollen seine Nachfolger zu (Mit)K\u00e4mpfern werden. Aus Jesus als dem K\u00f6nig Israels wird Jesus als der \u201eK\u00f6nig des Lebens\u201c. Jesus ist nicht mehr das Lamm Gottes, sondern der sich selbst opfernde Lebensspender, der zur Tapferkeit ruft. So kommt es zu einer Heroisierung des Opfertodes Christi. An vielen Stellen bietet Lorenz einen Abgleich mit dem heutigen Forschungsstand.<\/p>\n<p>Nach der Zusammenfassung (480\u2013494) endet der Band mit einem eher un\u00fcbersichtlichen Literaturverzeichnis, Personenregister und Sachregister sowie einem Verzeichnis der in der <em>BG<\/em> aufgenommenen Bibelstellen (533\u2013539).<\/p>\n<p>Die Bearbeitungen der Herausgeber sind nur als bewusste redaktionelle Eingriffe zu verstehen. Die Herausgeber wollten ihre deutschen Leser nicht nur in ihrem Glauben unterst\u00fctzen, sondern auch in ihrem Einsatz im und f\u00fcr den Staat (481). \u201eEben dadurch, dass das Christentum f\u00fcr die Deutschen \u201alebbar\u2018 gemacht werden soll, w\u00fcrde der Bibeltext dann auch zu einem Mittel der politischen Beeinflussung\u201c (481).<\/p>\n<p>Die Herausgeber verfuhren bei den Evangelien in zwei Schritten. Zun\u00e4chst wurde \u201edas J\u00fcdische\u201c identifiziert um anschlie\u00dfend die dahinterliegenden, \u201eguten\u201c und zur eigenen \u00dcberzeugung passenden Ideen herauszuarbeiten bzw. als Spezifika der Lehre und des Wirkens Jesu auszugeben. Dabei wird das Bestreben erkennbar, das Judentum m\u00f6glichst absto\u00dfend zu schildern. Dabei wird in Kauf genommen, die \u201es\u00e4mtlich positiven Bez\u00fcge Jesu zum Judentum seiner Zeit herunterzuspielen und durch Umdeutung zu negieren\u201c (483). Zudem werden eindeutig j\u00fcdische und positiv belegte Umst\u00e4nde, Meinungen, Lehren usw. als spezifisch jesuanisch pr\u00e4sentiert und h\u00e4ufig noch verst\u00e4rkt (483). Jesus werde auf diese Weise der Heiland, der die Deutschen in ein neues Gottesverh\u00e4ltnis, n\u00e4mlich das der Gotteskindschaft, rufe und der wesentlich durch sein Leiden bestimmt wird. Zudem beherrscht der Gedanke des Kampfes die Darstellung des Lebens Jesu.<\/p>\n<p>Ferner skizziert Lorenz, wie sowohl die Apostelgeschichte als auch die Briefliteratur nach diesen Kriterien bearbeitet wurden. Dort finden sich Gehorsam, Leiden und aktiver Lebenseinsatz als Merkmale der idealen Christus-Nachfolge, \u201ezudem f\u00e4llt verst\u00e4rkt die Einf\u00fcgung verschiedener \u201aTugenden\u2018 auf, die eigentlich im soldatischen Kontext gefordert sind, z.\u00a0B. Treue und Ehre\u201c (484). Insgesamt kann das Vorgehen der Redaktoren nur als Verirrung und Fehlleistung von Kirche und Theologie auf dem Boden judenfeindlicher Einstellungen zu Lasten des Judentums verstanden werden (487).<\/p>\n<p>Zu aktuellen Relevanz ihrer Studie schreibt die Autorin, dass der Kern des Problems der <em>BG<\/em> die Anpassung der Texte an die Zeit ist:<\/p>\n<p>\u201eMan erliegt \u2013 und hier l\u00e4sst sich erg\u00e4nzen: damals wie heute \u2013 allzu leicht der Versuchung, in den biblischen Texten eben die bereits gesellschaftlich akzeptierten \u201aLebenswerte\u2018 zu betonen oder gar zu isolieren zu Ungunsten anderer Themen. Dies war in der <em>BG<\/em> \u00fcberdeutlich der Fall: Es kam zu einer tragischen Verf\u00e4lschung des tats\u00e4chlichen Bibeltextes unter dem Einfluss ideologischer, nationalistischer und nationalsozialistischer Bestrebungen. Dass eine solche oder \u00e4hnliche Verf\u00e4lschung der biblischen Texte nie wieder geschieht, ist und bleibt Desiderat und Aufgabe jeder biblischen Exegese\u201c (488).<\/p>\n<p>Lorenz pl\u00e4diert f\u00fcr weitere Arbeit an der <em>BG<\/em> (noch zu bearbeitende Themen, etwa die Eschatologie, auf S. 485f) und fordert auf, antij\u00fcdische Tendenzen der Exegese in Tradition und Gegenwart aufzusp\u00fcren (486).<\/p>\n<p>Lorenz gro\u00dfes Verdienst ist es, die <em>BG<\/em> im Detail analysiert und die Denkvoraussetzungen aufgezeigt und kritisiert zu haben. Durchweg wird deutlich, wie mit dieser Ausgabe versucht wurde, die Grund\u00fcberzeugungen antij\u00fcdischer und deutschnationaler \u201eTheologie\u201c\/Ideologie zu popularisieren und f\u00fcr die eigenen Ziele nutzbar zu machen. Vermisst habe ich Informationen dar\u00fcber, wie die elf deutschen Landeskirchen, die gemeinsam das Eisenacher \u201eEntjudungs-Institut\u201c als kirchen\u00fcbergreifende Einrichtung gegr\u00fcndet und getragen haben, nach 1945 mit diesem Erbe umgegangen sind.<\/p>\n<p>Mit ihrer scharfen Analyse stellt Lorenz reflektierte Analysemethoden bereit und kann den Blick daf\u00fcr sch\u00e4rfen, wie diese Art von \u201eKontextualisierung\u201c in anderen Zeiten und Kontexten auf viel subtilere Weise geschehen k\u00f6nnte \u2013 auch wenn man angesichts der Ungeheuerlichkeit der Eingriffe der Herausgeber der <em>BG<\/em> mit direkten Vergleichen sehr zur\u00fcckhaltend sein sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dr. Christoph Stenschke, Dozent an der Biblisch-Theologischen Akademie Wiedenest und Professor extraordinarius an der University of South Africa<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\"><img decoding=\"async\" style=\"border-width: 0;\" src=\"https:\/\/i.creativecommons.org\/l\/by-nd\/4.0\/88x31.png\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" \/><\/a><br \/>\nDieses Werk ist lizenziert unter einer <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by-nd\/4.0\/\" rel=\"license\">Creative Commons Namensnennung &#8211; Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Elisabeth Lorenz: Ein Jesusbild im Horizont des Nationalsozialismus. 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